Discovery Communications sicherte sich die Rechte

Schweizer Fernsehen: Olympische Spiele weiterhin im Free-TV

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Am 5. August starten in Rio die Olympischen Sommerspiele. Schweizer Fernsehzuschauer können auch in Zukunft die wichtigen Sportereignisse der Spiele im Free-TV empfangen.

Vor rund einem Jahr sicherte sich Discovery Communications die Rechte für die kommenden drei Olympischen Spiele ab 2018 für 50 europäische Länder.

Auch in der Schweiz war daraufhin die Sorge groß, das Sportevent könne in Zukunft zu großen Teilen nur noch im Bezahlfernsehen mitverfolgt werden. Eidgenössische Sportfans können nun aber aufatmen: SRG SSR erhielt von Discovery Sublizenzen für eine frei empfangbare umfassende Übertragungen der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang und der Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Der Discovery-Sender Eurosport behält allerdings weiterhin die Rechte, auf seinen Pay-TV-Sendern und Digital-Plattformen sämtliche Veranstaltungen der Spiele zu zeigen. Was das für die Zuschauer in der Schweiz bedeutet, erklärt Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG: „Die SRG wird ihren Zuschauerinnen und Zuschauern auch weiterhin einen maßgeschneiderten und kompletten Service bieten - wie üblich mit speziellem Fokus auf die Schweizer Athletinnen, Athleten und Mannschaften.“ Susanne Aigner-Drews, SVP & General Manager Germany, Austria and Switzerland bei Discovery Networks Deutschland, ist überzeugt: „Die Zuschauer in der Schweiz werden vom Angebot begeistert sein, das das lange olympische Erbe und das umfassende Sportangebot der SRG SSR mit der ganzjährigen und leidenschaftlichen Sportkompetenz von Eurosport kombiniert. Die Vereinbarung stellt zudem sicher, dass die Schweizer Zuschauer das komplette Olympia-Erlebnis genießen können, inklusive jedem olympischen Moment auf allen Bildschirmen.“ Discovery verweist darauf, dass man bereits neun Sublizenzen für die Olympischen Spiele abgeschlossen habe: „Es bestehen Partnerschaften mit nationalen Sendeanstalten in Österreich (ORF), Kroatien (HRT), Tschechien (Ceska Televize), Finnland (YLE), Ungarn (MTVA), Irland (RTE), den Niederlanden (NOS) und in Großbritannien (BBC).“ Für den deutschen Markt lässt eine entsprechende Vereinbarung allerdings weiter auf sich warten ... Wie zuletzt zu vernehmen war, gehen die finanziellen Vorstellungen beider Seiten sehr weit auseinander.

tsch

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