Krampus

Schreckliche Weihnachten

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Lieber ein schlechtes Geschenk in der Hand, als den Krampus auf dem Dach.

Der Sommer steht vor der Tür, es weihnachtet fürchterlich: Der "Krampus" kommt scheppernd und lärmend im Heimkino an.

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Nein, aber der "Krampus" (2015) hält nun trotzdem Einzug in die heimischen Wohnzimmer, um als Horror-Santa brave amerikanische Familien zu terrorisieren. In den deutschen Kinos jagte die US-Produktion rund um die titelgebende Schreckgestalt immerhin 250.000 Besuchern einen wohligen Schauder in die Glieder. Nun folgt die Auswertung auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

"Der heilige Nikolaus wird dieses Jahr nicht kommen", prophezeit die Oma (Krista Stadler), als es auf dem Dach bedrohlich rumpelt. Weil der kleine Max (Emjay Anthony) den Glauben an Weihnachten zu verlieren droht, kommt der "Krampus" mit seinen grausigen Helferchen und erteilt dem Jungen eine Lektion.

Sonderlich gruselig wird's bei dem dezent humorigen Festtags-Horror nicht - eher laut. Unterhaltsam ist diese amerikanische Interpretation alpenländischen Brauchtums aber allemal. Am Ende entpuppt sich die Inszenierung von Regisseur Michael Dougherty, womit man dann doch nicht gerechnet hätte, gar als Film für echte Weihnachts-Romantiker - umso unglücklicher, dass man diesen "Krampus" nicht bis zum nächsten Winter zurückhalten konnte.

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