Es ist nicht vorbei - Di. 26.04 - ARD: 22.45 Uhr

Ein Schaudern namens DDR

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Carola (Anja Kling) vermutet in Professor Wolfgang Limberg (Ulrich Noethen) jenen Arzt, der sie in ihrer DDR-Haftzeit mit Psychopharmaka misshandelte.

Das Erste wiederholt das als Psychothriller verpackte Stück Geschichtsfernsehen "Es ist nicht vorbei".

Die Wiederholung der SWR-Produktion "Es ist nicht vorbei" im Ersten zeigt auf beklemmende Weise, wie sehr der Staatsterror der DDR noch nach vielen Jahren scheinbar geordnetes Leben ins Wanken bringt. Klug als Psychothriller verpackt erzählt der Film, den bei der Premiere 2011 rund sechs Millionen Menschen sehen wollten, das Duell zwischen einer ehemaligen Gefangenen im Frauengefängnis Hoheneck und jenem Mann, den sie als ihren damaligen Peiniger verdächtigt. Anja Kling und vor allem Ulrich Noethen laufen dabei zu Hochform auf.

Carola Weber (Kling) traut ihren Ohren nicht, als sie bei einem kleinen Abendessen im Kreise von Kollegen ihres Mannes (Tobias Oertel) plötzlich eine Stimme vernimmt. Sie glaubt in Professor Wolfgang Limberg (Noethen) jenen Arzt zu erkennen, der sie einst im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck peinigte. Limberg aber bestreitet, für die Stasi gearbeitet zu haben. Carola beginnt, im Leben Limbergs nach Informationen zu suchen, die ihren Verdacht beweisen. Während sie für ihr Umfeld immer mehr den Boden der Realität zu verlassen scheint, muss sie sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

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