Alvin und die Chipmunks: Road Chip

Puschel-Sänger auf Tour

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Die Chipmunks (von links: Simon, Alvin und Theordore) wagen sich auf ein nervenaufreibendes Abenteuer - einen Road Trip durch den Süden der USA.

Im mittlerweile vierten Filmabenteuer der singenden Streifenhörnchen verschlägt es Alvin, Simon und Theodore quer durch die USA nach Miami. Ihre Mission: Familienfrieden. Ihre Methoden: chaotisch.

Drei knuddelige, pelzige Lausbuben, die unschuldig mit ihren Fell-Augendeckeln klimpern und witzige Streiche aushecken? Kann man ja eigentlich nur mögen! Und die Beliebtheit der ersten drei „Alvin“-Filme, in der reale Schauspieler auf nahezu perfekt computergenerierte Nager trafen, spricht für sich. Überraschendes bietet das vierte Abenteuer „Alvin und die Chipmunks: Road Chip“ (2015) nicht. Weil der erfahrene Comedy-Regisseur Walt Becker („Born to Be Wild - Saumäßig unterwegs“, „Party Animals“) natürlich klug genug ist, keine Streifenhörnchen-Fußbreite vom bisherigen Erfolgsrezept abzuweichen. Nach formidablem Kinoerfolg erscheint der Film nun auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

Einmal mehr spielt „Road Chip“ das alte Modell der zu beschützenden, weil latent bedrohten Ersatz-Familie durch, das man spätestens seit Donalds „Neffen“-Schar Tick, Trick und Track bestens kennt. Irgendwie wird man sich schon zusammenraufen. Und wenn man sich ganz doll lieb hat, wird daraus auch eine moderne Patchwork-Zweck-Familie. Doch zunächst müssen auch Alvin, Simon und Theordore eine Bewährungsprobe bestehen.

Die tritt ihnen in Gestalt der verführerischen Samantha (Kimberley Williams-Paisley) entgegen, in die sich der Chipmunks-Ersatzvater Dave (Jason Lee) verliebt hat. Allein das könnte schon Aufmerksamkeit von den putzigen, aber eben auch betreuungsintensiven Nagern abziehen. Bedrohlicher noch ist es, dass Samantha ihren Sohn Miles (Josh Green) mit in die sich anbahnende Beziehung bringen könnte. Der pubertierende Kerl ist ein Tierquäler und Grobian. Zumindest anfänglich.

Weil aber auch Miles von der Aussicht darauf, künftig unter einem Dach mit den Chipmunks leben zu müssen, alles andere als begeistert ist, schmieden Kind und Tiere ein Notbündnis: Miles soll den Chipmunks helfen, dem turtelnden Paar heimlich von Los Angeles nach Florida hinterher zu reisen, um in Miami in letzter Sekunde doch noch zu verhindern, dass Dave seiner Samantha einen Heiratsantrag macht.

Heraus kommt eine jugendgerechte Hetzjagd durch den Süden der USA, deren Dramatik nicht wirklich zwingend, dafür aber unterhaltsam ist. Garniert wird das freche Treiben mit flotten Sprüchen, penetranten Flatulenz-Witzen und natürlich extra vielen Tanz- und Musikeinlagen. Die haben es in sich. Nur setzen sie voraus, dass man sich wirklich von überdrehten Felltieren animieren und mitreißen lassen möchte. Kindern dürfte das nicht schwer fallen.

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