Neues Jugendangebot von ARD und ZDF

Das Öffentlich-Rechtliche wird funky

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Er soll die Öffentlich-Rechtlichen fit für die Jugend machen: Florian Hager ist der Chef von „funk“.

Sind ARD und ZDF auf der Suche nach dem Programkonzept für die Jugend fündig geworden?

Ein Name ist gefunden: Am Samstag, 1. Oktober, startet endlich das neue digitale Jugendangebot von ARD und ZDF. Nachdem die letzten Monate sehr wenig an Informationen durchsickerte, wurden nun in Berlin Details verraten. Unter anderem ist nun bekannt, dass sich das neue Programm „funk“ nennen wird. Ein schriller Trailer stimmt auf den Start des neuen Programms ein, das ausschließlich im Netz zu finden sein wird.

In dem anderthalb Minuten langen Clip sind mehrere Internet-Phänomene der vergangenen Jahre zu sehen. Die schnellen Schnitte und die grellen Farben erinnern eher an die Verbildlichung eines LSD-Rauschs, als an öffentlich-rechtliches Fernsehen. Aber das ist wohl auch das Ziel der Programm-Verantwortlichen: anders sein! Ob so endlich der Abkehr des jungen Publikums Einhalt geboten wird?

Das neue Jugendangebot arbeitet mit bereits bekannten Gesichtern von YouTube zusammen, will aber außerdem in anderen sozialen Netzwerken aktiv sein. Auch eine eigene App soll es demnächst für die Nutzer geben. Ob so die Millenials erreicht werden, bleibt abzuwarten. Das Motto des Senders klingt jedenfalls sehr kämpferisch: „Das Internet ist vorbei. Jetzt kommt Funk“, verkündet Grumpy-Cat, die mürrische Katze, im Video.

tsch

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