„Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?“

Neue TV-Doku fragt: Lohnt sich das Arbeiten noch?

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Ibrahim und Sevil aus Wuppertal versuchen, ihre prekäre Lebenssituation zu verbessern.

RTL II als Rächer des deutschen Prekariats: Ausgerechnet der Sender, für den ärmere Bevölkerungsschichten oft gefundenes Fressen fürs Reality-Fernsehen sind, widmet sich in einer neuen, zweiteiligen Doku-Reihe nun den Sorgen und Nöten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.

„Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?“ (9. und 16. Juli, samstags, 20.15 Uhr) verspricht, genau hinzuschauen - „ohne dabei zu werten“, wie der Münchner Sender sein neues Format akündigt. Im Zentrum der Dokumentation stehen Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Hartz IV bestreiten müssen oder nicht genug verdienen, um gut leben zu können - trotz eines Vollzeitjobs. Auch Rentner wie der 66-jährige Konditormeister Lothar, der noch täglich arbeitet, um über die Runden zu kommen, werden porträtiert. Lohnt sich Arbeit in Deutschland überhaupt noch, fragt die Dokumentation provokativ. Antworten sollen die Protagonisten des Films selber geben.

tsch

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