„Wissensoffensive“ beim Privatsender

Mehr Reportagen und Magazine: ProSieben rüstet auf

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ProSieben geht in die „Wissensoffensive“. Die neue Reportage-Reihe „Uncovered“ mit Journalist Thilo Mischke kommt ab 11. Juli. Mischke reist in der Sendung an geheimnisvolle Orte, zum Beispiel in die Welt der japanischen Mafia Yakuza.

Mit gleich drei neuen Formaten startet ProSieben im Sommer eine „Wissensoffensive“.

Thilo Mischke reist ab 11. Juli in „Uncovered“ an geheimnisvolle Orte, zum Beispiel in die Welt der japanischen Mafia Yakuza. „Galileo“-Moderator Stefan Gödde erkundet für „Inside“ Länder, von denen durch Propaganda nur ein sehr starres Bild verbreitet ist. Stationen seiner Reise sind der Iran, Japan, China und Russland. Das dritte neue Programm heißt „Follow Us“, bei dem, laut ProSieben, „Netzgewohnheiten, Insiderwissen und Reportage zu einer neuen Form des Reportermagazins verschmelzen“. Doch auch das alte Wissens-Flaggschiff „Galileo“ gilt es nicht zu vernachlässigen. „Galileo“ lädt im Juli zu einer Virtual-Reality-Woche. „Galileo' zeigt als erstes Magazin eine Woche lang jeden Tag Beiträge, die im Stream über das Smartphone das dreidimensionale Miterleben ermöglichen - aber gleichzeitig auch linear funktionieren“, so ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann. „Die erste Sendung der Woche werden wir komplett mit 360-Grad-Kameras produzieren. Die Zuschauer können sich direkt ins Studio zu Aiman Abdallah beamen und Teil von 'Galileo' werden.“ Dazu setzt ProSieben am „Green Seven Day“ auf das Thema „Save The Water“. „Galileo“ berichtet an diesem Tag unter anderem von Orten, an denen sauberes Wasser nicht selbstverständlich ist. Insgesamt scheint der Slogan „We love to entertain you“ langsam auch das Thema Wissen zu beinhalten. „Galileo Big Pictures' performt am Samstag zur Primetime teilweise besser als große Shows bei der Konkurrenz. Da liegt es nahe, darüber nachzudenken, warum Wissens-TV so erfolgreich bei ProSieben ist und wie wir diese Programmfarbe ausbauen können“, erklärte der Senderchef am Dienstagabend in Hamburg vor Journalisten.

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