Jubel in der „Lindenstraße“

Die nächsten Produktionsjahre sind gesichert

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Das „Lindenstraße“-Team trägt Produzentin Hana Geißendörfer, die in die Fußstapfen ihers Vaters Hans W. Geißendörfer tritt, auf Händen.

Aus dem Post der Facebookseite der „Lindenstraße“ sprach große Erleichterung.

„Jetzt ist es offiziell: Wir machen weiter!“, teilten die Macher am Donnerstagabend mit. Die nächsten drei Produktionsjahre der zunehmend von schwächelnden Quoten gebeutelten Kultserie sind gesichert: Auf Vorschlag von WDR-Intendant Tom Buhrow hat der Rundfunkrat der Verlängerung des „Lindenstraße“-Produktionsvertrags zugestimmt. Nach einer Mitteilung des WDR umfasst der Vertrag mit der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion den Produktionszeitraum von 2017 bis 2019 und beinhaltet die Staffeln 32 bis 34. WDR-Intendant Tom Buhrow erklärte, dies „freue ihn persönlich sehr“, die „traditionsreichste Weekly im deutschen Fernsehen“ sei „beim WDR in den besten Händen“. Die bekanntlich in Köln Bocklemünd produzierte München-Saga wird seit Dezember 1985 sonntags, 18.50 Uhr, im Ersten ausgestrahlt. Die WDR-Verantwortlichen klopfen sich aus Anlass der Verlängerung natürlich auch mal selbst auf die Schultern: „Der generationsübergreifende Cast und die zugrunde liegende Dramaturgie ermöglichen der Serie relevante und familienorientierte Themen, die in anderen Serien so nicht vorkommen“, hieß es in einer Meldung am Freitag. „Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Serienlandschaft ist das Aufgreifen gesellschaftlich bedeutsamer und (tages-)aktueller Themen.“ Aktuell geht es zum Beispiel um einen handfesten Fleischskandal. In der 1.586. Folge am Sonntag, 3. Juli, setzen die auch schon lange erwachsenen Beimer Stiefgeschwister Klaus (Moritz A. Sachs) und Sarah (Julia Stark) alles daran, die dunklen Machenschaften aufzudecken ...

tsch

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