Neue Miniserie

„Das Verschwinden“: Hans-Christian Schmid dreht mit Julia Jentsch

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Auch Filmemacher Hans-Christian Schmid hat sich vom Serien-Fieber anstecken lassen: Er dreht derzeit die Miniserie „Das Verschwinden“.

Einer der renommiertesten deutschen Filmemacher dreht erstmals eine Fernsehserie: In Bayern steht Hans-Christian Schmid derzeit für „Das Verschwinden“ (Arbeitstitel) hinter der Kamera.

Die achtteilige Serie erzählt von einer Mutter (Julia Jentsch), deren erwachsene Tochter (Elisa Schlott) aus einer Kleinstadt verschwindet. Außer ihr glaubt allerdings niemand, dass es sich dabei um ein Verbrechen handelt. Also muss sie sich selbst auf die Suche nach ihrer Tochter begeben. Für „Das Verschwinden“ arbeitet Regisseur Hans-Christian Schmid erneut mit seinem Drehbuchautor Bernd Lange zusammen, der für ihn bereits die Vorlagen für Filme wie „Requiem“ oder zuletzt „Was bleibt“ geschrieben hat. „Was mich an 'Das Verschwinden' reizt, sind zwei Dinge“, erklärt Schmid: „Zum einen, eine Ermittlergeschichte zu erzählen, in deren Mittelpunkt jemand steht, der keine Ahnung hat, wie man das macht. Zum anderen, dass uns der große Erzählbogen einer Miniserie ermöglicht, über die Krimispannung hinaus das Portrait mehrerer Familien in einer Kleinstadt zu zeichnen.“ Die Serie „Das Verschwinden“ soll im kommenden Jahr ausgestrahlt werden, zunächst im Ersten, später in den dritten Programmen.

tsch

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