The Trust

Mit gezückter Knarre Richtung Belanglosigkeit ...

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Eigentlich liegt "The Trust" eine nette Idee zugrunde. Am Ende wirkt die Story aber völlig belanglos und austauschbar ...

Nicolas Cage und Elijah Wood als totale Loser: Im Thriller "The Trust" verkörpern die beiden Cops, die ihr ödes Leben durch einen kleinen Überfall aufhübschen.

Bad Cop, Bad Cop: Jim Stone (Nicolas Cage) und David Waters (Elijah Wood) führen ein beklagenswertes, ödes Leben. Ein wenig Aufregung bekommen sie dadurch, dass sie ihren Polizisten-Alltag durch diverse kleine Deals aufhübschen. Dem Thriller "The Thrust" (2016) hilft das nicht - er bleibt so unspannend wie das Leben der Protagonisten. Da verwundert es nicht, dass der Film die Kinoleinwand übersprang und nun direkt auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand erscheint.

Waters und Stone haben die Ehre ihrer Las-Vegas-Police-Department-Marke schon vor einigen Einsätzen gegen Drogen und Schmiergeld eingetauscht. Bei der Festnahme eines Drogenbosses wittern sie dann ihren großen Coup: In einem als Kühlhaus getarnten Tresor vermuten sie das Drogengeld.

Um ihrem tristen Dasein zu entfliehen und sich auf eine sonnige Insel abzusetzen, planen sie, den Tresor zu knacken. Das Problem des Filmes: Da die Figuren weder sympathisch sind noch man irgendeine emotionale Beziehung zu ihnen aufbaut, ist es eigentlich auch gleich, ob sie ihr Ziel erreichen oder dabei kläglich scheitern.

Da ist es dann auch egal, dass sie eine junge Frau unerwartet als Geißel nehmen müssen - auch mit ihr hat man kein Mitgefühl, da nützt die gestammelte "Ich habe ein Kind daheim"-Zeile auch nichts mehr. Zumindest sorgt der ungewollte Gast für das Highlight des Filmes: Ein paar rasante, abschließende Szenen, in denen ein bisschen umhergeschossen wird. Ansonsten wurde das an sich unterhaltsame Setting in die völlige Belanglosigkeit gespielt.

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