Filmschaffende fordern: Rundfunkbeitrag nicht senken!

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Seit Januar 2013 müssen alle Haushalte in Deutschland eine monatliche Rundfunkgebühr bezahlen - unabhängig davon ob sie Fernseher, Radio oder Computer besitzen. Der Verein "Die Filmschaffenden e.V." fordert nun, den Beitrag nicht zu senken.

Um monatlich 30 Cent soll der Rundfunkbeitrag sinken - das hat die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) unlängst vorgeschlagen.

Widerstand gegen diese Pläne kommt nun von Seiten der Fernsehmacher: Die Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen, Die Filmschaffenden e.V., fordert, "den Rundfunkbeitrag mindestens gleich zu halten, wenn nicht gar zu erhöhen". Das teilte die Vereinigung in einer Erklärung mit. Hintergrund der Forderung ist die soziale Lage der Filmemacher in Deutschland: Nur noch 39 Prozent der Filmschaffenden könnten von ihrem Beruf leben, mehr als die Hälfte hätten keine ausreichende Altersvorsorge. "Schon eine geringfügige Erhöhung" der Rundfunkbeiträge könne helfen, diese Probleme zu lösen, so Die Filmschaffenden - vorausgesetzt, das Geld komme auch bei ihnen an.

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