Doku-Reihe

Christopher Clark fragt im ZDF: Was hält Europa zusammen?

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In London beginnt Christopher Clark seine Reise durch Europa.

Eine „Europa-Saga“ dreht der australische Historiker Christopher Clark derzeit für das ZDF - und ausgerechnet im Land des „Brexit“ beginnen die Dreharbeiten.

Seit dem 22. Juli steht Clark, deutschen Fernsehzuschauern von der „Deutschland-Saga“ bekannt, in London vor der Kamera. Die neue sechsteilige Doku-Reihe will 60 Jahre nach den Römischen Verträgen analysieren, was Europa ausmacht und zusammenhält. Zu diesem Zweck besucht der in Cambridge lehrende Professor europäische Metropolen und Orte, die für die gemeinsame Geschichte von Bedeutung waren. Den Drehtermin, kurz nach der „Brexit“-Entscheidung der Briten, hält Peter Arens, ZDF-Hauptredaktionsleiter Kultur, Geschichte und Wissenschaft, für gut gewählt: „Höchste Zeit für eine Europa-Saga, die deutlich macht, wie unsere aktuellen Probleme mit der Vergangenheit unseres Kontinents verbunden sind, aber auch, welche europäischen Errungenschaften wir uns vor Augen führen sollten“, gibt er sich überzeugt. Voraussichtlich im Herbst 2017 wird die „Europa-Saga“ im ZDF zu sehen sein.

tsch

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