Im WDR-Fernsehen

Campino zeigt Düsseldorfs Musikgeschichte

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Wird in diesem Sommer zum Pop-Geschichtslehrer: „Die Toten Hosen“-Sänger Campino in der WDR-Doku „Keine Atempause - Düsseldorf, der Ratinger Hof und die neue Musik“ (Montag, 11. Juli, um 22.40 Uhr).

Nur noch Pop-Ältere oder Leser des Dokuromans „Verschwende deine Jugend“ können sich erinnern: Düsseldorf war einmal die aufregendste Stadt Deutschlands in Sachen Musik.

Es war Ende der 70-er, Anfang der 80-er, als Bands wie „Fehlfarben“, „DAF“ oder „Die Toten Hosen“ plötzlich auf Deutsch sangen und ihre eigene Version von Punk und Wave erfanden. Diese Ära beleuchtet der Film „Keine Atempause - Düsseldorf, der Ratinger Hof und die neue Musik“. Am Montag, 11. Juli, um 22.40 Uhr, ist die Doku im WDR-Fernsehen zu sehen. Im 45 Minuten langen Film von Oliver Schwabe („Pump up the Jam - Heroes of Eurodance“) kommen Zeitzeugen wie Campino, Gabi Delgado (DAF) Harry Rag (S.Y.P.H.), Peter Hein (Fehlfarben), Kurt Dahlke (Der Plan), Martina Weith und Bettina Flörchinger (Östro 430), Szenefotograf Richard Gleim, Colin Newman (Wire) und die junge Düsseldorfer Band Stabil Elite zu Wort. 

Noch etwas weiter fasst das Thema die ARTE-Doku „Punk! Campino auf den Spuren“ am Samstag, 13. August, 21.55 Uhr. Im 90 Minuten langen Beitrag zum „Summer of Scandals“ des Kultursenders gibt Campino als Vor-Ort-Reiseführer einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte seines Genres in London, New York und Düsseldorf. Man darf darauf wetten, dass in beiden Filmen ein Düsseldorfer Altstadt-Laden namens „Ratinger Hof“ Schauplatz sein wird. Der dunkle Schuppen, welcher 1989 einer Techno-Disco weichen musste - um 2003 wieder einem Rockclub Platz zu machen, gilt als die Keimzelle von Punk in Deutschland.

tsch

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