Homeland - Staffel 5

Brennpunkt Berlin

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Der Kampf gegen den Terrorismus geht weiter: Carrie (Claire Danes), Saul (Mandy Patinkin, Mitte) und Peter (Rupert Friend) spielen die Hauptrollen in der fünften Staffel.

Der US-Serienerfolg „Homeland“ tut sich schon traditionell schwer in Deutschland, zuletzt auch bei der TV-Ausstrahlung bei SAT.1.

Bei Serienjunkies steht „Homeland“ seit jeher hoch im Kurs. Hierzulande war es aber vor allem die fünfte Staffel, mit der das US-Format für Aufsehen sorgte, nicht nur bei Fans: Die zwölf Episoden, die nach Ausstrahlung im TV bei SAT.1 nun auch fürs Heimkino erhältlich sind, spielen diesmal zu einem nicht unwesentlichen Teil in Berlin. Die Presse hierzulande begleitete die Dreharbeiten aufmerksam, zahlreiche deutsche Darsteller stehen auf der Besetzungsliste.

Es geht traditionell um Spionage, dysfunktionale Beziehungen, Gewalt und Weltpolitik im Verborgenen. In Staffel fünf jedoch stehen vor allem Aktivitäten der Geheimdienste im Mittelpunkt, weniger die Konflikte im Mittleren und Nahen Osten, die zuletzt vor allem das Thema waren. Der Trend zum Besseren indes wird fortgesetzt: Nachdem die preisgekrönte Serie in den Staffeln zwei und drei ab und an - auf Topniveau - kleinere Durchhänger hatte, läuft CIA-Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) nach Staffel vier nun auch in der fünften zu großer Form auf.

Zwei Jahre sind vergangen, Carrie lebt mittlerweile mit ihrer Tochter in Berlin und arbeitet als Sicherheitsberaterin bei der Düring Foundation. Geleitet wird das Unternehmen von dem Milliardär Otto Düring (Sebastian Koch). In Dürings Firma arbeiteten auch Jonas Happich (Alexander Fehling), mit dem Carrie eine Beziehung hat, und die Journalistin Laura Sutton (Sarah Sokolovic). Ihr fällt ein Dokument in die Hände, das eine illegale Zusammenarbeit deutscher und amerikanischer Geheimdienste beinhaltet.

Derweil wird Carrie bei der Düring Foundation ein libanesischer Botschafter vorgestellt. Otto Düring fordert sie auf, mit ihm in den Libanon zu reisen. An der Grenze soll es zu einer Krise mit Flüchtlingen gekommen sein - ein hochaktuelles Thema also. Wer die ersten vier Staffeln gesehen hat, wird sich außerdem über die Rückkehr zahlreicher bekannter Charaktere freuen. Rupert Friend kehrt als Peter Quinn zurück, einstmals der verlässliche Kollege von Carrie und inzwischen eine Art Auftragskiller. Ihm kommt gerade zum Ende der fünften Staffel eine besondere Bedeutung zu.

Schon jetzt steht im Übrigen fest: „Homeland“ geht weiter, trotz leicht gesunkener Zuschauerzahlen in den USA. Die sechste Staffel soll in New York spielen und diesmal eher die Innenpolitik der USA zum Thema haben. Die Premiere beim US-Sender Showtime ist für Herbst geplant.

Erhältlich auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

tsch

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