„Sturm der Liebe“ startet mit einer Jubiläumsfolge in die zwölfte Staffel 

Es bleibt stürmisch

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Mit der 2.500. Folge startet die Erfolgstelenovela „Sturm der Liebe“ in die zwölfte Staffel. Mit dabei (von links): Werner Saalfeld (Dirk Galuba), Charlotte Saalfeld (Mona Seefried), Adrian Lechner (Max Alberti), Clara Morgenstern (Jeannine Wacker), Hildegard Sonnbichler (Antje Hagen) und Alfons Sonnbichler (Sepp Schauer).

Staffelstart mit Jubiläumsfolge: Die ARD-Erfolgstelenovela geht mit Episode 2.500 in die Vollen. Mit dabei: noch mehr Liebe, noch mehr Intrigen und ein neues Traumpaar.

2.500 Folgen, zwölf Paare, elf Jahre: so viel „Sturm der Liebe“ und kein Ende in Sicht. Und das, obwohl die ARD-Telenovela anfangs auf nur etwa 100 Episoden angelegt war. Doch danach wurde die Serie mehrmals verlängert, und so geht es mit Liebe und Intrigen vorerst weiter. Die zwölfte Staffel hält, so versprechen die Produzenten fest, noch größere Dramen, noch hinterhältigere Machenschaften und noch mehr Romantik und Leidenschaft bereit. „Wir haben sieben neue Schauspieler verpflichtet, kreieren neue Familienkonstellationen und schlagen mit Folge 2.500 ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Telenovela auf“, berichtet Bea Schmidt, Produzentin der ARD-Serie. Zum ersten Mal startet mit einer Jubiläumsfolge auch eine neue Staffel.

Und so geht es weiter: Luisa (Magdalena Steinlein) und Sebastian (Kai Albrecht) verlassen nach ihrer Traumhochzeit den „Fürstenhof“ und räumen das Feld für das neue Paar. Clara Morgenstern (Jeannine Wacker) ist geschockt, als sie ihren Jugendschwarm Adrian Lechner (Max Alberti) inflagranti mit der abgebrühten Desirée Bramigk (Louisa von Spies) erwischt. Und das, obwohl sie doch nach dem unverhofften Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe auf ein Happy-End gehofft hatte.

Doch Clara kam eigentlich nicht der Romantik wegen in das oberbayerische Bichlheim, sondern um ihren ihr unbekannten Großvater zu finden. Ob ihre Liebesgeschichte trotzdem ein gutes Ende nimmt? Derweil möchte André (Joachim Lätsch) sich über die Bichlheimer Geschichte informieren. Deswegen fragt er bei Alfons (Sepp Schauer) nach, was dieser über ein etwas düsteres Kapitel aus der Vergangenheit des Ortes weiß: Vor 30 Jahren wurde nämlich ein Gast des „Fürstenhofs“ tot im Wald aufgefunden. Was ist damals passiert?

Hauptdarstellerin Jeannine Wacker zeigt sich von ihrer neuen Rolle begeistert: „Was mir besonders an meiner Figur Clara Morgenstern gefällt, ist, dass sie einerseits eine hoffnungslose Romantikerin ist, gleichzeitig aber mit beiden Beinen fest im Leben steht und Verantwortung für sich und für andere übernimmt. Sie hat ein Riesenherz, und wer es einmal für sich gewinnt, kann sich ihrer kompromisslosen Loyalität sicher sein.“ Und auch für die Produktion findet die Schweizerin nur lobende Worte: „Der Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung und der respektvolle Umgang miteinander ist wirklich etwas ganz Besonderes in dieser Produktion.“

Die Verantwortlichen können sich angesichts solcher Lobeshymnen glücklich schätzen, aber auch in anderen Bereichen läuft es für die Telenovela rund. Schließlich erreichte der Dauerbrenner „Sturm der Liebe“ in der Vergangenheit immer wieder Traumquoten von bis zu drei Millionen Zuschauern pro Folge. Unter ihnen sind auch viele aus der sogenannten „werberelevanten“ Gruppe der 14- bis 49-Jährigen. Signifikant mehr als die ARD mit vielen anderen Programmen erreicht. Die meistgesehene Folge wurde am 18. Januar 2007 gezeigt - sagenhafte 4,56 Millionen Zuschauer schalteten damals ein. Ein Wert, den die Produktion allzu gerne wieder einmal erreichen würde.

Und „Sturm der Liebe“ expandiert: In über 24 Länder konnte das von der Bavaria Fernsehproduktion GmbH im Auftrag der ARD Degeto produzierte Format bereits verkauft werden. Mit dabei: Mexiko, Bulgarien und Frankreich - zuletzt eroberte die Telenovela Ungarn und Rumänien „im Sturm“. Nach einer Studie der britischen Forschungseinrichtung Digital TV Research erzielte das Format im Jahr 2012 Einnahmen von 93,2 Millionen US-Dollar auf dem europäischen Fernsehmarkt und war somit die einzige Serie unter den Top Ten, die nicht aus den USA kam.

Warum ausgerechnet das turbulente Treiben rund um das Fünf-Sterne-Hotel „Fürstenhof“ eine derartige Anziehungskraft ausübt, darüber sind sich selbst ausgewiesene Herzschmerz-Experten nicht einig. Ob es an den zahlreichen Stars wie Thomas Gottschalk, Maria Höfl-Riesch und Magdalena Neuner liegt, die in den vergangenen elf Jahren Gastrollen übernahmen? Wahrscheinlich ist die Ursache für den Erfolg in dem überschaubaren, aber erfolgreichen Konzept zu finden: Mann trifft Frau, Frau trifft Mann, es folgen viele Intrigen, und doch wartet am Ende immer ein wohlverdientes Happy-End auf den Zuschauer. So simpel, so wirkungsvoll.

tsch

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