Streaming-Anbieter zieht nach

Auch Netflix verfilmt die Geschichte der „Panama Papers“

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Was Steven Soderbergh kann, kann Netflix schon lange: Auch der Streaming-Anbieter arbeitet die Geschichte der „Panama Papers“ filmisch auf.

Vor drei Wochen erst kündigte Star-Regisseur Steven Soderbergh an, die Geschichte der „Panama Papers“ verfilmen zu wollen - jetzt zieht der Streaming-Anbieter Netflix nach und verkündet sein eigenes Projekt: Auf Grundlage des Buchs „Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung“ der deutschen Investigativjournalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der „Süddeutschen Zeitung“ soll ein Spielfilm entstehen, der die Arbeit der beiden Reporter und ihrer anonymen Quelle namens „John Doe“ beleuchten soll.

Zu Besetzung und Regie ist noch nichts bekannt, Netflix-Chef Sarandos verspricht allerdings schon jetzt „eine spannende Geschichte“, die „denselben Effekt wie die Panama Papers haben wird, als diese zum ersten Mal die Titelseiten weltweit dominierten“. Für die fachliche Beratung hat sich Netflix Gerard Ryle und Marina Walker vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) ins Boot geholt, das bei der Aufdeckung der „Panama Papers“ beteiligt war. Mit der Veröffentlichung der „Panama Papers“ gelang der „Süddeutschen Zeitung“ im April dieses Jahres ein journalistischer Enthüllungs-Coup, der weltweit Spitzenpolitiker und Geschäftsleute in Verbindung mit Offshore-Geschäften brachte.

tsch

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