ARD-Doku zeigt: So werden Au-Pairs ausgenutzt

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Susanne Flegel (links) und Maritta Grammatopoulos (Mitte) holen ein Au-Pair-Mädchen aus dem Rotlichtmilieu.

Viele junge Frauen kommen als Au-Pair nach Deutschland, um Erfahrungen fürs Leben zu sammeln - und landen dann als Billigkraft in Familien, die sie schamlos ausnutzen.

Die ARD-Doku "Die Story im Ersten: Billigkraft statt Babysitter" (Montag, 18. April, 22.45 Uhr) beleuchtet diese nur wenig bekannte Entwicklung. Laut offiziellen Angaben kommen pro Jahr rund 8.300 Au-Pairs nach Deutschland, wo sie monatlich lediglich ein Mindestentgelt von 260 Euro verdienen. Dafür schuften sie teils rund um die Uhr und sind ihren Gastfamilien, bei denen sie auch wohnen, oft hilflos ausgeliefert. Manchmal gar, das zeigt der Film von Michael Nieberg, landen Au-Pair-Mädchen im Rotlichtmilieu. "95 Prozent aller Problemfälle gehen auf private Online-Vermittlungen zurück", schätzen Susanne Flegel und Marita Grammatopoulos, die selbst eine Au-Pair-Agentur betreiben und Mädchen helfen, die in Not geraten sind.

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