Manhattan - Staffel 1

Architekten des Todes

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Irgendjemand hielt es tatsächlich mal für eine gute Idee, die Atombombe zu entwickeln. „Manhattan“ erzählt davon.

Irgendjemand hielt es tatsächlich mal für eine gute Idee, eine Atombombe zu bauen. „Manhattan“ erzählt davon.

Wer hat das Ende des Zweiten Weltkriegs herbeigeführt? Die Soldaten auf den Schlachtfeldern? Die Entscheidungsträger in Politik und Militär? Oder waren es zuvorderst doch jene Männer und Frauen, von denen „Manhattan“ erzählt? Fakt ist: Ab 1942 arbeiteten diverse hochqualifizierte Wissenschaftler an einem Projekt der US-Regierung, ohne das es Hiroshima nicht gegeben hätte: die Entwicklung der ersten Atombombe. Die erste Staffel der Dramaserie ist nun auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich.

Die Serie setzt 677 Tage vor dem großen Knall ein und konzentriert sich vor allem auf eine Forschungseinrichtung, die irgendwo in der amerikanischen Wüste aus dem Boden gestampft wurde. Woran sie genau arbeiten sollen, erfahren die meisten Wissenschaftler erst, als sie mit ihren Familien vor Ort eintreffen. Die mitgereisten Angehörigen sollen es überhaupt nicht erfahren. Alles streng geheim!

Akteure, die langfristig das Interesse des Zuschauers wecken, sucht man in dieser Serie zwar vergeblich. Daraus, dass die Nazis zeitgleich auch an einer Atombombe arbeiten und dass die Frauen dann doch gerne wissen möchten, was die Männer um Dr. Frank Winter (John Benjamin Hickey) so treiben, bezieht „Manhattan“ über die 13 Folgen dennoch immer wieder enorme Spannung. Nur nichts Falsches sagen und Vorsicht vor Spionen! Trotzdem schaltete das Publikum irgendwann ab: Nachdem die zweite Staffel beim US-Sender WGN nur noch schwache Quoten erzielte, wurde das „Manhattan“-Projekt eingestellt.

Auch als Video-on-Demand erhältlich.

tsch

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