4K, 3D-Ton und VR-360°: "Terra X" setzt Maßstäbe in Bild und Ton

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Teile der aufwendigen "Terra X"-Dokumentation wurden bereits in Uganda gedreht. Dabei kamen Kamera-Drohnen zum Einsatz.

Noch sind für die meisten Fernsehzuschauer 4K, 3D-Ton und VR-360° nur seltsam klingende Begriffe.

Das ZDF will sie nun mit Inhalt füllen und arbeitet an einer "Terra X"-Produktion, die neue technische Maßstäbe setzen soll. "Geheimnis Wolfskind", so der Arbeitstitel, soll unter Einsatz neuester Errungenschaften auf dem Gebiet von Bild und Ton in Indien gedreht werden. Neben ultra-hochauflösendem 4K steht dabei vor allem der Sound im Fokus: Wer über ein entsprechend ausgerüstetes Heimkino verfügt, kann die neue Produktion in 3D-Ton erleben. Damit soll der Sound nicht mehr nur von vorne und hinten kommen, sondern auch von oben. So kann etwa der Überflug eines Flugzeuges klangrealistisch wiedergegeben werden. "Die heutigen Zuschauer legen nicht nur Wert auf beste Bildqualität, auch ihre Ansprüche an die Tonqualität steigen", erklärt Peter Arens, Hauptredaktionsleiter Kultur, Geschichte und Wissenschaft, den Einsatz der aufwendigen Technik. "Mit der neuen Dokumentation bieten wir Kinoqualität in Bild und Ton. Unseren Anspruch, bei 'Terra X' spannende Wissensinhalte mit technischen Innovationen zu koppeln, erfüllen wir also auch hier." Zwischen Mai und September 2016 wird die neue Produktion online abrufbar sein, dann auch in einer sogenannten VR-360°-Version, die sich mit einer VR-Brille erleben lässt.

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