Spannendes Impro-Projekt

Super-8-Abend: Lowtech-Filmkunst auf der Breminale

Zum ersten Mal seit 34 Jahren bringt Kodak in diesem Herbst wieder eine Super-8-Kamera auf den Markt. Das gefeierte Schmalfilmformat wird nach wie vor von Amateure wie von Hollywood-Regisseuren für seine Ästhetik geschätzt. Auf der Breminale wird ihm nun zum 21. Mal ein ganzer Abend gewidmet – mit einer spannenden Herausforderung für Filmer und Musiker.

Am 14. Juli werden ab 22.30 Uhr im Himmelwärts auf der Breminale sechs Kurzfilme gezeigt, darunter Gruseliges am verlassenen Bahnhof, Horror in den eigenen vier Wänden sowie die Annäherung an eine der bekanntesten Frauen der Bremer Geschichte – Gesche Gottfried. Die Streifen sind ausschließlich Premieren-Vorführungen von Profis und Amateuren. Pikant: Die Filmemacher dürfen Ihre Filme weder schneiden noch sonst wie bearbeiten. Das Ergebnis sehen sie auf der Breminale-Leinwand selbst zum ersten Mal, zusammen mit dem Publikum. 

Spannend: Vertont werden die Filme dann erst auf der Breminale selbst. Dort widmen sich sechs Nachwuchsbands aus ganz Europa den Filmen live vor Ort. Die jungen Musiker nehmen im Rahmen des European Stage Network an einem Workshop in Bremen teil. Die Aufgabe: Einen Soundtrack kreieren, ohne den Film zu kennen. Den sehen sie auf der Bühne zum ersten Mal, gemeinsam mit dem Publikum. 

21. Bremer Super-8-Abend 

14. Juli, 22.30 Uhr, im Himmelwärts auf der Breminale


G.G. Ein Remix 

Experimentalfilm 

Maike Zimmermann 

18 b/s

EINE NEUE NACHRICHT 

Soft-Grusel 

Hilke Rönnfeldt 

18 b/s

Defilier Experimentalfilm 

Sabine Peter 

18 b/s

bestefar 

Drama 

Leon Čolić & Robin Bertram 

18 b/s

Zeitgeister 

Experimentalfilm 

Luis Seemann 18 b/s

Grids 

Experimentalfilm 

Thomas Keiser 

18 b/s

Mehr zum Thema

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren