Vorstellungen am Donnerstag und Sonntag

„Torture the Artist“ - Theater mit Werder-Talenten

+
Die Hauptdarsteller von  „Torture the Artist" sind (v.l.) Nadine Geyersbach, Irene Kleinschmidt, Mattieu Svetchine und Justus Ritter.

Ob in der Schule, im Berufs- oder Privatleben: Längst hat sich der Leistungsdruck als ständiger Begleiter in unseren Köpfen festgesetzt. Und mit genau diesem Thema hat sich Alexander Giesche, Regisseur, Performance- und Videokünstler, auseinandergesetzt. Das Ergebnis könnt Ihr im Stück „Torture the Artist“ auf Platz 12 des Weser-Stadions sehen. Premiere war am Mittwoch, weitere Vorstellungen folgen Donnerstag (18.30 Uhr) und Sonntag (20.30 Uhr).

Auf der Basis des gleichnamigen Romans von Joey Goebel setzt sich Giesche in „Torture the Artist“ mit dem Thema Leistungsdruck auseinander. Kooperationspartner ist Werder Bremen, und als besonderer Aufführungsort dient der Platz 12 des Weser-Stadions – denn auch Fußballer stehen unter großem Druck. Besonders den Werder-Profis dürfte der vor einigen Wochen erfolgreich beendete Kampf gegen den Abstieg noch gut in Erinnerung sein.

In „Torture the Artist“ geht es um Fragen wie: Ist es möglich, ohne Qual Kunst zu vollbringen? Lässt sich dieses (Leistungs-)Prinzip auf alle Bereiche übertragen? Und wird der Mensch nicht so überfordert, dass es im Grunde gar nicht mehr um ihn geht? Das Ganze wird auf einer (fußball-)spielerischen Ebene in Szene gesetzt – mit von der Partie sind daher auch Nachwuchstalente von Werder Bremen.

Premiere war am Mittwoch. Es folgen zwei weitere Vorstellungen am Donnerstag, 16. Juni (18.30 Uhr) und Sonntag, 19. Juni (20.30 Uhr). Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt neun.

Auf dem Foto zu „Torture the Artist" sind von links zu sehen: Nadine Geyersbach, Irene Kleinschmidt, Mattieu Svetchine, Justus Ritter. (c) Jörg Landsberg

Mehr zum Thema

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren