Metal, Hardcore und Punk

Reload: Limp Bizkit, Die Kassierer & Co

Es ist die kompakte Vollversorgung in Sachen Metal, Hardcore und Punk: Beim Reload-Festival in Sulingen werden sich am 26. und 27. August internationale Größen wie Limp Bizkit und Hatebreed sowie nationale Durchstarter die Klinke in die Hand geben. 

Reload 2016 – Das liegt an

„Dass wir unseren Fans gleichermaßen internationale Größen wie Five Finger Death Punch und spannende nationale Neuentdeckungen wie Fjørt und Burning Down Alaska präsentieren können, macht uns schon ein bisschen stolz”, bekennt Festival-Macher André Jürgens. Kurze Wege, eine Bühne für alle Bands und Camping am Fahrzeug für alle Wochenendbesucher sind neben den Top-Acts die wichtigsten Attribute, die ein entspanntes Festivalerlebnis schmackhaft machen sollen.

26. bis 27. August (Warm-up-Party 25. August), Sulingen, Eintritt: 89 € plus Gebühren, Programm: www.reload-festival.de

Nach den Konzerten wird im Zelt auf dem Vorplatz bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Eine Warm-Up-Party wird es zudem schon am 25. August auf dem Campingplatz geben. Dabei werden die Bremer Punk-Urgesteine Dimple Minds, die Metalcore-Durchstarter Unleash The Sky und Snoozebutton mit den Besuchern das Festival-Wochenende gebührend einläuten.

Monsters of Liedermaching

Nach ihrer anderthalbjährigen Pause haben sich die ehrenwerten Herren in eine Tour gestürzt, die vor Lebenslust und Spielfreude jeden Konzertabend in unvergessliche Ballnächte verwandelte. Im Gepäck zahlreiche neue Lieder, die sich, funkelndem Feenstaub gleich, über ihre treue Hörerschaft legte, und deren Herzen und Seelen verzauberte. 17 ausgewählte Stücke davon finden sich nun auf „Wiedersehen macht Freude“, um adäquat einen äußerst stimmungsvollen Eindruck davon zu vermitteln, was ein Monsters-Konzert ausmacht. Spontane Lachanfälle wechseln sich mit sensiblen Chören ab, die Gitarren machen die Runde, spielen zusammen, dass es eine Freude ist, diverse Kleininstrumente runden die MoL-Orchestrierung ab und das Publikum schwelgt und klatscht taktvoll mit. Klar, großer Bombast ist der Monsters Sache nicht. Hier geht es um den direkten Draht zur Hörerschaft. Und der glüht vor Enthusiasmus.

Weitere Band-Highlights beim Reload - Eine Auswahl

Limp Bizkit

Frei nach dem Motto „Keep rollin', rollin', rollin'!“ schlagen Limp Bizkit beim Reload auf. Zuletzt gaben sie sich 2011 die Ehre. Jetzt, fünf Jahre später, wird es wieder Zeit für Fred Dursts rote Mütze, Wes Borlands exzentrisches Bühnenoutfit und den gepflegten Nu Metal einer der erfolgreichsten Bands des Genres überhaupt.

Five Finger Death Punch

Zehn Fäuste für ein Halleluja - Five Finger Death Punch machen keine Gefangenen! 2005 schickte sich die Band um Rampensau Ivan „Ghost“ Moody an, dem vergreisten NuMetal eine dringend notwendige Generalüberholung zu verpassen. Mit brachialen Gitarrenriffs und hymnisch-melodischen Refrains eroberten sie im Sturm die Herzen der Fans. Dass sie in ihrem Auftreten recht martialisch unterwegs sind, tat sein Weiteres. Mit dem aktuellen Album „Got Your Six“ zementierten die US-Amerikaner ihren Status als eine der größten zeitgenössischen Metal-Bands - einen Headlinerslot auf dem Reload 2016 haben sie sich damit mehr als verdient!

Airbourne

Airbourne Portraits in Melbourne

Airbourne stehen für Hard Rock mit Partygarantie und ausschweifende Live-Shows, bei denen auch mal die Traversen erklommen werden. Dass sie zudem als durchaus legitime Nachfolger einer anderen Band aus Australien gelten, wird da eher zweitrangig. Sehr wahrscheinlich, dass in Sulingen nicht nur bewährte Live-Granaten wie „No Way But The Hard Way“ oder „Too Much, Too Young, Too Fast“ auf die Ohren bekommen, sondern auch neue Songs. Schließlich erschien das aktuelle Album „Black Dog Barking“ bereits 2013.

Die Kassierer

Nicht nur auf Festivals gilt: „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!“ Mit diesem Gassenhauer haben sich Die Kassierer aus Bochum-Wattenscheid ihren Platz in der ersten Liga des Deutschpunk mehr als gesichert. Songs wie „Blumenkohl am Pillemann“ und „Ich töte meinen Nachbarn und verprügel seine Leiche“ sind nämlich große Kunst. Zugegebenermaßen der ziemlich ungewöhnlichen Sorte, aber gerade deswegen ein großer Gewinn für das Reload 2016. Die Veranstalter haben extra viel Bier bestellt.

Dog Eat Dog 

Bei den Jungs aus New Jersey handelt es um niemand Geringeren als die Begründer des Crossover, also der Mischung aus hartem Rock bis Metal und HipHop, die einen guten Teil der 90er musikalisch bestimmt hat. Als astreine Partyband funktionieren Dog Eat Dog auch über 20 Jahre nach ihrer Gründung ganz ausgezeichnet. Das wird ein Fest, allein schon, weil man selten so eine schöne Verbindung von Rock und Saxophon zu hören bekommt.

Emil Bulls

Seit nunmehr 20 Jahren zeigen die Emil Bulls, dass München mehr kann als Fußball und Oktoberfest. Zu Beginn seiner Karriere recht eindeutig im Nu Metal verortet, hat sich das Quartett nach und nach zu einer modernen Metal-Band entwickelt, die heutzutage von den Konzertbühnen nicht mehr wegzudenken ist. 2014 erschien das letzte reguläre Album „Sacrifice To Venus“, 2015 folgte eine ausgedehnte Jubiläumstournee. Das Besondere: In jeder Stadt fanden zwei Konzerte statt, einmal gewohnt hart unter dem Motto „Hellfire“, einmal akustisch zurückgenommen, „Candlelight“ eben.

Hatebreed

Hatebreed gehören zu den Wegbereitern dessen, was später als Metalcore bezeichnet werden sollte: Man nehme eine ganz klar im Hardcore verortete Attitüde, massive Breakdowns, eine im Metal geschulte Gitarrenarbeit, einen charismatischen Shouter und heraus kommt eine Kultband! Songs wie „I Will Be Heard“ (bekannt vom „xXx“-Soundtrack) und „Live For This“ sind unsterbliche Hymnen.

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