Düster und sentimental?

Die Top-5 zum Herbst: So übersteht Ihr die dunkle Jahreszeit

Der Herbst kommt – ob Ihr wollt oder nicht. Was indes für manche ein Übel ist, weil der geliebte Sommer vorbeigeht, ist für andere die beste Zeit des Jahres. Wir haben für Euch in unserer Top-5 einige Tipps zusammengetragen, was Ihr mit dem Herbst anstellen könnt – ganz gleich, ob Ihr Euch über den Neuankömmling freut, oder der dunklen Jahreszeit am liebsten gleich wieder entkommen möchtet.

Platz 5 – Horror passt: Startet eine neue Serie

Der Sommer hat Platz gemacht für die beste Jahreszeit, um sich gemütlich auf dem Sofa eine Serie nach der anderen reinzuziehen. Atmosphärisch muss das aber natürlich auch zur Jahreszeit passen. Ein stimmiges US-Highlight feierte im September seine deutsche Erstausstrahlung auf Amazon Video: Die düstere Horror-Comedy „Ash vs. Evil Dead“ kam in den Staaten schon richtig gut weg. 

Ein weiterer vielversprechender Tipp für den Herbst: „The Path“ mit „Breaking Bad“-Star Aaron Paul über eine Familie in den Fängen einer fiktionalen Sekte. Ein kurzes Revival veranstalten am 25. November dann die Gilmore Girls, die bei Netflix für viermal 90 Minuten aufs Serienparkett zurückkehren. Bei denen in der romantischen Kleinstadt Stars Hollow ist ja eigentlich auch immer Herbst.

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Platz 4 – Abschalten: Fahrt Euren Körper und Eure Technik 'runter

Unsere Redakteurin hat neulich mal ausprobiert, wie es ist, ein Wochenende ohne Internet auszukommen – und da es jetzt eh nicht mehr die Zeit ist, Eure Bikinifigur auf Instagram zu präsentieren, lasst die Möhre vielleicht einfach mal aus. Das Ergebnis: Weniger Stress, viel mehr Zeit und sogar eine besseren Beziehung zu Euren Mitmenschen ist drin. Doch auch wenn Ihr Online bleibt könnt Ihr leicht abschalten. In der Sauna zum Beispiel: Gegen Kälte hilft vor allem Wärme.

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Platz 3 – Saufen geht immer: Nutzt die Früchte der Region

Apfelkuchen kann jeder, und Saufen geht immer. Toll, was man mit regionalen Früchten der Saison alles anstellen kann. Macht doch aus Holundersaft und Amaretto mal einen schnieken Likör. Auch schön: Crepes mit heißen Birnen oder Zwetschgen-Marmelade, bei der Ihr auch gut Holunder und Amaretto ergänzen könnt. Und wenn Ihr der warmen Jahreszeit zu stark nachweint, nutzt den Holunder für Sirup. Dann habt Ihr schon mal die Grundlage für einen sommerlichen Drink im Haus – falls Ihr doch zu sentimental werdet.

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Platz 2 - Frönt dem Herbst-Blues mit einer sentimentalen Playlist

Wenn Ihr dagegen auf Sentimentalität aus seid, haben wir einen guten Tipps in Sachen Musik. Ohne offizielle Zahlen zu kennen: Es scheint, als hätten norddeutsche Bands eine ganz besondere Befähigung für depressiv-sentimentale Songs. Um mit der dunklen Jahreszeit richtig Hand in Hand gehen zu können, müssen fürs erste mal die Gute-Laune-Nummern des Sommers verschwinden. Eure neue Playlist wird angeführt von diesen Krachern aus Bremen und Hamburg:

  • Element of Crime – Rette mich (vor mir selbst)
  • Tocotronic – Eure Liebe tötet mich 
  • Kettcar – Im Taxi weinen

Platz 1 – Pfeift drauf: Rettet Euch ins Sonnenstudio

Ihr schafft es einfach nicht? Ihr braucht dieses Sommer-Feeling, und der Herbst ist Euch schlicht zu kalt. Dann ab ins Solarium, legt Euch auf die Sonnenbank. Ein wenig sommerliche Bräune kann auch im Herbst nicht schaden. Aber Vorsicht: Die Arbeitsgemeinschaft empfiehlt maximal 50 Sonnenbäder pro Jahr - künstliche und natürliche Sonne zusammengerechnet. Zudem solltet Ihr Euch von Selbstbedienungsstudios mit Münzautomaten fernhalten. Lasst Euch stattdessen von kompetenten Personal zunächst Euren Hauttyp bestimmen und einen individuellen Plan erstellen. Dann könnt Ihr mit einer gesunden Bräune sogar noch unter dem Weihnachtsbaum sitzen.

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