Martens macht‘s - oder nicht?

Selbstversuch Blobbing: Der Adrenalin-Kick

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Redakteurin Jasmin wagt den Selbstversuch Blobbing.

Ein schnöder Schwimmbad-Besuch ist Euch viel zu langweilig? Ihr braucht die Extra-Portion Nervenkitzel? Wir haben die Lösung: Blobbing. Kennt Ihr nicht? Redakteurin Jasmin hat die Fun-Sportart für Euch getestet und sich in die Höhe blobben lassen. 

Der Sprung vom 5-Meter-Turm kostet Überwindung.

Das Herz pocht, der Atem wird schneller und die Gedanken rasen: Ein Adrenalinstoß ist wie ein Rausch – und zwar einer, der süchtig machen kann. Die Suche nach dem ultimativen Kick treibt Menschen zum Fallschirm-Springen, Rafting oder ins Ski-Gebiet. Aber es muss nicht gleich der Sprung à la Felix Baumgartner sein. Im Kletterwald habe ich bereits meine Höhenangst bekämpft - jetzt geht es ans Wasser: zum Blobben.  

„3, 2, 1 - BLOB!“

Die Blobbing-Base liegt direkt am Wangermeer.

Ein Fünf-Meter-Turm, darunter ein riesiges Luftkissen und jede Menge Wasser – das ist die Blobbing-Base in Hohenkirchen. Seit der Neueröffnung in diesem Jahr lassen sich hier Mutige gen Himmel blobben. Statt selbst mittels Trampolin möglichst hoch zu springen, werden Action-Fans hier per Blob ins Wangermeer katapultiert. 

In der „Flying-Zone“ warte ich auf den Blob.

Bevor es los geht, erklärt Mitarbeiterin Nicole mir wie Blobbing funktioniert: Zunächst lasse ich mich vom Turm aus in die „Landing Zone“ auf dem Luftkissen fallen. Im Krabbelgang wird dann nach vorne gerobbt – zur „Flying Zone“. Auf dem Rücken liegend, mit vor der Brust überkreuzten Armen, soll ich dort auf den Blob warten. Von oben schreit der Blobber: „3,2,1 - BLOB!“. Die letzten Sekunden vor seinem Sprung und meinem Flug. Das Herz rast. Ich atme tief ein. Plötzlich werde ich wie von einem Katapult in die Luft geschossen - Adrenalin pur! Was für ein geiles Gefühl! Nochmal! 

Absolute Suchtgefahr

Ich wage meinen ersten Blob mit meinen Blobber als Springer: 

Jetzt habe ich Blut geleckt. Obwohl meine Höhenangst sich bereits bemerkbar macht, will ich unbedingt erneut blobben - und zwar höher! Mit einem neuen Blobber, der deutlich mehr Gewicht mitbringt, geht es in die nächste Runde. Dieses Mal fliege ich höher - viel höher: 

Gar nicht so leicht auf dem Luftkissen nach vorn zu krabbeln. Denn das Luftkissen ist nicht stramm gefüllt und wabbelt bei jeder Bewegung im Wasser hin und her. Aber die Anstrengung zahlt sich aus. Das Gefühl, völlig überraschend meterhoch in die Luft zu sausen und dann ins Wasser zu tauchen, ist einmalig. Definitiv ein brandheißer Tipp für alle Action-Junkies. Echte Profis vollbringen im Flug dann noch Saltos und andere Kunststücke. Ich habe keine Ahnung wie das gehen soll. Bei mir strampeln Arme und Beine nur chaotisch hin und her:

Fazit: Wer einmal geblobbt ist, der läuft Gefahr süchtig zu werden. Ich werde auf jeden Fall nochmal ins Wangerland fahren, um erneut gen Himmel zu fliegen. 

Blobbing-Base Hohenkirchen/ Wangerland

Mitten im Buhl Activity Park im Wangerland liegt die Blobbase meiner Wahl. Für 15 Euro könnt Ihr euch hier eine Stunde lang vom Luftkissen in die Höhe katapultieren lassen. Mit etwas Talent und mindestens 3 Mitstreitern schafft man in der Zeit 8-12 Sprünge. Ab einer Gruppengröße von 20 Personen sind auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Alle weiteren Infos findet Ihr hier. Neben dem Blobbing bietet der Park auch Fußball-Golf, Land-Segeln und Stand-Up-Paddling an.

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