Strick, Samt & Spitze

nordbuzz-Style-Check in der Region: Welcher Stil rockt an Weihnachten?

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Anna, Annika und Nele tragen im Winter dunkle und gedeckte Farben. An Weihnachten darf es für die Bremerinnen dann gern etwas ausgefalleneres sein. 

Wie jedes Jahr kommt Weihnachten auch dieses Mal unverhofft schnell: Die Geschäfte in den Innenstädten sind rappelvoll, hektisch werden Geschenke ausgesucht und aufwendige Menüs geplant. Bei dem ganzen Stress bleibt der Style oft auf der Strecke. Doch zu den Feiertagen wird sich natürlich wieder kräftig rausgeputzt. Was tragen die Bremer und Oldenburger an Heiligabend? Wir haben uns auf den Straßen in der Region umgesehen und nachgefragt.

Ein Casual-Jeans-Outfit, das kleine Schwarze oder doch der gemütliche Jumpsuit? Auch an Weihnachten scheiden sich die Mode-Geister. Was für den einen gar nicht genug glitzern kann, ist für den anderen schon purer Augenkrebs. Und dann gibt es da noch die ganz lustigen, die sich auf die Suche nach einem möglichst hässlichen Strickpullover begeben. Wir haben uns in Bremen und Oldenburg umgehört und gefragt: Welcher Stil rockt an Weihnachten?

Für Anna darf es auch gerne mal eine Prise Gothik sein. 

Anna (22) ist eigentlich Wolfsburgerin, wohnt aber seit anderthalb Jahren in Bremen. Für sie kommen auffallende Farben normalerweise überhaupt nicht in Frage – außer an Weihnachten. Ihr Plan für den heiligen Abend: ein rotes Samt-Kleid. Das gute Stück hat sie bei Zara gefunden. Auch wenn die 22-Jährige sich meist eher schlicht stylt, darf es an Weihnachten etwas eleganter sein: „Momentan stehe ich total auf Samt und Spitze“.
Der Stil: Ganz viel Schwarz mit einer Prise Gothik.

Bremerin Annika mag es gern lässig und bequem.

Im Kleiderschrank von Bremerin Annika sucht man grelle Farben ebenfalls vergeblich. Die 20-Jährige mag es bequem und lässig: „Ich muss mich in den Sachen einfach wohlfühlen.“ Ihr Style sei immer unterschiedlich – Hauptsache dunkel. Selbst im Sommer geht sie komplett in schwarz vor die Tür. Blümchenmuster oder Colour-Blocking? Auf keinen Fall. Für Heiligabend hat die Bremerin noch keinen genauen Plan. „Vielleicht ziehe ich eine schwarze Hose und ein schwarzes Shirt mit einem großen Rückenausschnitt an – schwarz halt“, lacht sie. Ihr Lieblingsstore: Top-Shop.
Der Stil: Lässig und bequem

"In Sachen Style bin ich flexibel. Der ändert sich jedes Jahr", erzählt Nele.

„Mein Stil ändert sich jedes Jahr“, erzählt Nele. Mal rockig, lässig oder auch sportlich ist die gebürtige Bremerin unterwegs. Meist kombiniert die 22-Jährige einen Urban-Style in gedeckten Farben mit viel Schmuck. Für ihre Outfits stöbert sie im Bremen am liebsten bei „Kauf Dich Glücklich“ oder shoppt in Hamburg. Neben Schwarzem trägt sie im Winter gern Oliv- und Weinrot-Töne. Auch an Weihnachten? „Da muss es auf jeden Fall etwas ohne Gürtel sein – damit genug Platz für das leckere Essen ist“, lacht Nele. An den Feiertagen darf, aber muss es für sie nicht unbedingt schick sein. Dieses Jahr liegt sie mit ihrem Weihnachtsoutfit voll im Trend: An Heiligabend wird sie eine Samt-Leggings tragen.
Der Stil: Urban und lässig

Im Winter trägt Dijana gern helle Farbtöne. Für die Oldenburgerin ist lockerer Strick genau das richtige für die kalten Tage.

Lockerer Strick, mit dem man sich draußen zeigen, aber auch auf dem heimischen Sofa gemütlichen machen kann – Dijana (31) trägt im Winter gern helle Farben wie Grau, Beige oder Crèmeweiß. Ihr lässiges Outfit heute: ein grauer Wollmantel von Zara, ein Body von Only und ein Big-Loop von H&M. Die Oldenburgerin beschäftigt sich in ihrer Freizeit gern mit Mode: „Für mich ist es eine gute Möglichkeit die eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen und zu unterstreichen.“ Für Weihnachten hat Dijana ebenfalls bei Zara zugeschlagen: ein puderfarbenes Samtkleid wird sie am 24. Dezember tragen. „Samt wirkt einfach edel und passt daher optimal zu den Festtagen“, so die 31-Jährige.
Der Stil: Helle Farben zur dunklen Jahreszeit

Welcher Stil die Bremer und Oldenburger Straßen im Sommer gerockt hat, seht Ihr im ersten Teil des nordbuzz-Style-Checks.

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