Schlemmen in Oldenburg

Kramermarkt-Leckereien: Die nordbuzz Favoriten

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Für 6,50 Euro bekommt Ihr den leckeren Lachs mit Salat im Brötchen.

Neben Riesenrad, Autoscooter und dem „Friesenhus“ darf auf dem Oldenburger Kramermarkt eins auf keinen Fall fehlen: die breite Auswahl an Fressbuden mit Leckereien von herzhaft bis süß. Ob Zuckerwatte für die kleinen Besucher, die obligatorische Bratwurst oder eine Tüte mit frisch gebrannten Mandeln für den Heimweg – auf dem Markt habt Ihr die kulinarische Wahl. Um Euch diese Entscheidung zu erleichtern kommen hier unsere persönlichen Favoriten.    

Für Knoblauch-Junkies: Nackensteak mit Spezialsoße

Das „Kleine Steakhaus“ serviert frisch gegrillte Ware.

Wer aus dem Hintereingang des „Friesenhus“ stolpert läuft direkt auf Imke van der Veen‘s „Kleines Steakhaus“ zu. Die gemütliche Bude neben dem Autoscooter mit viel Holz und rot-weiß karierten Gardinen erinnert an eine Berghütte, das Geweih an der Wand inklusive. Der Blick richtet sich direkt auf den großen Grill in der Budenmitte. In dieser heimeligen Atmosphäre werden fleischige Leckereien übers Rost gerollt.  

Imke van der Veen‘s Nackensteak lässt nicht nur Männerherzen höher schlagen.

Hier gibt es Nackensteaks frisch vom Grill. Für sieben Euro bekommt Ihr das saftige Fleisch mit Krautsalat und einer hellen Soße. Kein Schnäppchen, aber dieser Teller ist jeden Euro wert. Denn die spezielle Knoblauch-Soße, die an Aioli erinnert, ist einfach richtig lecker und passt perfekt zum würzigen Fleisch. Dabei gibt es wahlweise ein Brötchen, Krautsalat oder auch eine Folienkartoffel. Übrigens: Im „Kleinen Steakhaus“ braucht Ihr Euch nicht über wabbelige Plastik-Messer ärgern, denn hier wird „echtes“ Besteck gereicht – schmeckt auch einfach besser. 

Kleiner Happen aus dem Meer: Fischbrötchen mit Lachs

Mit ihren Fischbuden versorgt Familie Oeltjen ihre Gäste mit kulinarische Leckereien aus dem Meer. 

Das mit dem Fisch ist meist eine schwierige Sache. Vor der Auslage der Fischbuden scheiden sich die Hungrigen in zwei Lager. Die einen mögens, die anderen ekeln sich. Fest steht: wenn es etwas aus dem Meer sein soll, muss es frisch sein. 

Klein aber fein: Das Lachs-Brötchen von Oeltjen. 

Auf dem Kramermarkt seid Ihr dafür bei der Bude von Horst Oeltjen an der richtigen Adresse. Dem Familienunternehmen eilt in der Region zu Recht ein sehr guter Ruf voraus. Denn hier wird frisch belegt und serviert. Unsere Wahl: das Lachs-Brötchen mit Zwiebeln. Zugegeben, die Portion ist nicht gerade riesig, aber dafür überzeugt der fischige Belag mit schön salziger Note und frischen Zwiebeln. Dieses Brötchen ist für drei Euro zu haben. Alternativ bietet die Bude auch Backfisch und natürlich das traditionelle Matjes-Brötchen. Einfach mal probieren! 

Die Wurst-Alternative: Bratnudeln mit Ente  

Die Bratnudeln mit Ente sind eine echte Alternative zur obligatorischen Bratwurst. 

Bratwurst, Krakauer oder Pommes Schranke ist zwar schön und gut, aber einfach nicht Euer Ding? Dann könnte unser nächster Tipp genau das richtige für Euch sein. Direkt gegenüber des „Break Dancer Nr. 2“ steht die Bude „Mandarin“ mit der typischen Klischee-Dekoration: goldene Drachenfiguren schlängeln sich an Säulen, darüber hängen gelbe Lampions mit roten Schriftzügen. Auch wenn dieser Wagen etwas übertrieben erscheinen mag, kann sich das servierte Essen eindeutig sehen lassen. 

Unsere Wurst-Alternative: Bratnudeln mit Ente für acht Euro. Die große Portion mit frisch gerösteten Möhren, Bambussprossen und einigen Streifen von der Ente ist mehr als ausreichend. Dazu wird hier mit der leckeren Sojasoße nicht gespart – zum Glück. Für die Vegetarier unter Euch empfiehlt sich die Gemüsepfanne. Die fleischlose Alternative bekommt Ihr für einen Preis von vier Euro. Tipp: Für den Heimweg könnt Ihr Euch hier eine Spitztüte mit Krupuk mitnehmen. Mal was anderes als die typischen Mandeln. 

Vom offenen Feuer: Flammlachs

In dieser hölzernen Bude brennt es und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Ihr beim Kettenkarussell und der Blumenverlosung links abbiegt, findet Ihr die rustikale Fressbude mit der Flammlachs-Station. Hier wird der frische Fisch im Ganzen kräftig gewürzt und an Holzbrettern über offener Flamme gegart. Heraus kommt ein zartes, fein würziges Gericht mit knuspriger Kruste – einfach lecker.

Den Fisch gibt es wahlweise mit Honig-Senf oder Kräuter-Schmand-Soße. Für 6,50 Euro bekommt Ihr den leckeren Lachs mit Salat im Brötchen. Wer größeren Hunger stillen möchte, kann sich einen Teller mit Rosmarinkartoffeln, Salat und Lachs für 15 Euro gönnen. Auch wenn der Preis abschreckt – probieren lohnt sich!

Topping zum Nachtisch: Frozen Joghurt

Der Oldenburger Kramermarkt bietet nicht nur herzhafte Leckereien. Auch in Sachen Süßspeisen ist das Angebot prall gefüllt. Unsere Wahl zum Nachtisch oder einfach nur so: der frozen Joghurt aus Susanne Robrahns Bude.

Ob in Größe S (3,50 Euro), M (4,50 Euro) oder L (5,50 Euro) – die pinke kleine Hütte gegenüber des „Break Dancers Nr. 1“ bietet eine frische Alternative zum herkömmlichen Eis, die nicht nur nach Zucker schmeckt. Im Preis inklusive: zwei Toppings und eine Soße Eurer Wahl. In der Auslage dürft Ihr Euch zwischen Himbeeren, Erdbeeren, Ananas, Kiwi, Gummibärchen oder auch sämtlichen Schokoladensorten entscheiden.

Eine Sache noch: Es handelt es sich in diesem Text um subjektive Eindrücke. Ihr habt andere Favoriten? Her damit, nutzt doch einfach die Kommentarfunktion.

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Welche Fahrgeschäfte in diesem Jahr auf dem Oldenburger Kramermarkt Premiere feiern, könnt Ihr hier nachlesen. Zum Programm und den Öffnungszeiten geht‘s hier entlang. Neben dem Markt-Spektakel in der Huntestadt gibt es im Herbst viele weitere Veranstaltungen in der Region. Hier unsere Highlights.

 

  

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