Hunger?

Breminale-Leckereien: Favoriten der nordbuzz-Redaktion

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Frittierte Kartoffelspirale mit Aioli, Tomatensalsa und Zwiebelmarmelade.

Leckereien gehören zur Breminale wie gute Musik. Aber bei welcher Fressbude lohnt ein kurzer Zwischenstopp wirklich? Die nordbuzz-Redaktion stellt ihre persönlichen Favoriten vor.

In die Hand, nicht aufs Hemd – Empanadas von La Casita 

Beim La Casita freut man sich auf Euren Besuch, schließlich ist „das Häuschen“ zum ersten Mal bei der Breminale dabei. 

Ich bin wirklich ein großer Freund von Fressbuden aller Art. Hier etwas probieren, dort etwas naschen – wenn es um den spontanen Konsum von Nahrungsmitteln geht, bin ich immer ganz vorne mit dabei. Leider verteile ich bei Großveranstaltungen wie der Breminale meine Snacks mitunter ein wenig großzügig auf meinen Klamotten. Viele Menschen, Enge, Gedrängel – gar nicht so einfach, da alles unfallfrei in den Mund zu bekommen. Und deswegen stehe ich besonders auf alles, was irgendwie in Teig eingebacken ist. Und ganz besonders auf die Empanadas von La Casita. Frittierter Teig aus Maismehl, je nach Wunsch mit einer Füllung für Veganer, Vegetarier oder Fleischliebhaber. Dazu gibt es einen Dip, den ich Euch nur wärmstens ans Herz legen kann: Koriander-Knoblauch-Essig. Klingt etwas ausgefallen, schmeckt aber fantastisch. Als Alternative gibt es übrigens auch die feurigere Variante mit Paprika und Chili. Beim La Casita freut man sich auf Euren Besuch, schließlich ist „das Häuschen“ zum ersten Mal bei der Breminale dabei. 

Lars Kattner, Redakteur

Flammlachs: Die Qualität hat ihren Preis, aber es lohnt sich

Lachs im Wrap und mit einer sehr schmackhaften Honig-Senf-Dill-Sauce.

Fischbrötchen kennt der Bremer ja, insofern dürfte er sich in der Flammlachshütte (hinter dem Weser-Kurier-Tower) heimisch fühlen. Hier werden zwar finnische Spezialitäten serviert, aber hey: es gibt Fisch, um genauer zu sein Lachs, der auf offener Flamme gegart wird. In einer neuen Version wird der Lachs im Wrap und mit einer sehr schmackhaften Honig-Senf-Dill-Sauce für 7 Euro gereicht. Zugegeben, die Qualität hat ihren Preis, aber es lohnt sich: Der Fisch ist außen leicht knusprig und innen überaus zart. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass der Flammlachs kulinarisch zu dem Besten gehört, was die Breminale zu bieten hat. Ausprobieren!

Tobias Picker, Redakteur

Falafel – Der Imbiss mit fast 20 Jahren Breminale-Erfahrung

Am Deich schmecken Flafel einfach besonders gut.

Falafel, seit Jahren einer meiner Breminale-Favoriten. Nicht, dass es die arabische Leckerei mit den frittierten Kichererbsen-Bällchen anderswo nicht gäbe, aber in der Festival-Atmosphäre am Deich schmeckt es einfach besonders gut. Obendrein bereitet einem das junge Team den Teigfladen je nach Gusto mit erfrischenden Zutaten wie roter Beete, Gurke, Tomate und Soße zu. Am Falafel-Stand ist Gute-Laune-Festival-Feeling zudem vorprogrammiert. Und wen wundert‘s, der Betreiber aus Wesel hat Erfahrung – seit nunmehr fast 20 Jahren kommt er zur Breminale, ist inzwischen mit zwei Ständen vertreten und auch vom Hurricane bestens bekannt. Der größere der beiden Stände ist zwischen Weser-Kurier-Tower und Baronesse zu finden. Wohl bekomms.

Joschka Schmitt, Redakteur

Heiß und fettig: Die Pommes am Stiel

Frittierte Kartoffelspirale mit Aioli, Tomatensalsa und Zwiebelmarmelade.

Seitdem ich ein paar Monate in Belgien gelebt habe, liebe ich Pommes. Pommes sind einfach frittiertes Glück. Der Unterschied in Belgien: An wirklich jeder Bude gibt es eine endlose Auswahl an leckeren Soßen und Dips. Entsprechend enttäuscht bin ich meist in Deutschland. Hier geht oft nicht mehr als Pommes Schranke. Ganz anders bei Rock and Roll Food. Ziemlich genau in der Mitte zwischen Baronesse- und Flut-Zelt gelegen, habe ich den Stand eigentlich nur angesteuert, weil es dort Pommes am Stiel gibt. Das hat mich neugierig gemacht. Für vier Euro landet die goldbraune frittierte Kartoffelspirale am Holzspieß auf meinem Pappteller. Sie ist schön crunchy frittiert und salzig. Pommes eben, nur in anderer Form. 

Mein persönliches Highlight sind die Soßen. Aioli, Tomatensalsa, Wasabi, eine Chilisoße und eine Zwiebelmarmelade stehen zur Auswahl. Letztere ist eine besondere Empfehlung des Hauses. Leicht süßlich mit einer hauchzarten Zimtnote passt sie erstaunlich gut zur deftigen Kartoffel. Die Chilisoße beschreiben die Betreiber als „scharf aber noch menschentauglich“ und das trifft es ziemlich gut. Für ungeübte Scharf-Esser dürfte sie hart an der Grenze sein. Mein Liebling ist allerdings die würzige Knoblauchmayonnaise, auch Aioli genannt. Die hat genau die richtige Menge Würze und Knoblauch. Falls Ihr Euch mit der scharfen Sauce übernommen habt, neutralisiert das Aioli übrigens auch ganz hervorragend die Schärfe. Probiert Euch einfach mal durch!

Galloway Grillwurst: Intensiver Geschmack und feine Würze

Galloway Grillwurst aus kontrollierter ökologischer Erzeugung.

Eine Bratwurst auf die Faust geht immer – ein Klassiker. Wer aber abseits des gewöhnlichen Phosphatschlauchs Wert auf gutes Bio-Fleisch legt, ist beim Münchhof-Stand auf der Breminale absolut richtig. Hier gibt es die Galloway Grillwurst für 4 Euro, die wirklich jeden Cent wert ist. Die Leckerei aus hochwertigem Rindfleisch (kontrolliert ökologische Erzeugung) punktet mit intensivem Geschmack und feiner Würze. Wer Bratwurst mag, sollte unbedingt upgraden und beim Breminale-Spaziergang einen Futter-Stopp am Münchhof-Stand einlegen.

Timo Strömer, Leitender Redakteur

Eine Sache noch: Es handelt es sich in diesem Text um subjektive Eindrücke. Ihr habt andere Favoriten? Her damit, nutzt doch einfach die Kommentarfunktion.

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