Toben, klettern, ausprobieren

Bremer Spielplätze: Unsere Favoriten im Viertel

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Ihr seid auf Spielplatzsuche im Bremer Viertel? Hier sind unsere Favoriten.

Der Gang auf den Spielplatz ist ein absolutes Muss für alle Eltern, die ihren Kindern etwas Gutes tun wollen. Doch nicht immer ist die Lust dazu so groß wie der Bewegungsdrang des Nachwuchses. Schließlich sitzen Mama oder Papa doch eigentlich viel lieber bei einem Kaffee bequem auf der Bank und plaudern, während sich die Kinder quasi selbst bespaßen. Wo das im Bremer Viertel am besten geht, haben wir am eigenen Leib beziehungsweise Kind getestet.

„Kreuzi“ (Kreuzstraße) – der Versteckte

Irgendwann findet jeder mal den Weg zum „Kreuzi“ und ist überrascht, welche schattige Oase sich am Ende des schmalen Ganges zwischen zwei Häusern verbirgt. Der lauschige „Kreuzi“ mit wunderschönem, altem Baumbestand bietet Spielraum für Kinder bis zehn Jahre. Mitten im Ostertor und doch fernab von jeglichem Autolärm. Mit dem passenden Schlüssel zum Schuppen (Eigeninitiative der Anwohner) könnt Ihr Euch allerlei fahrbare Untersätze für die Kleinsten ausleihen. Zudem gibt es eine kleine Wasserpumpe, jede Menge Sand und ein Mini-Klettergerüst. Die sehr hohe Tunnelrutsche hat es in sich und ist für eine Mutprobe gut.

Besonderheiten: Tunnelrutsche, Bodentrampolin, Fußballfläche, Tischtennisplatte.
Der nächste Kaffee: Einige Gehminuten entfernt am Sielwall.

„Gleimi“ (Friesenstraße) – der Alleskönner

Hier trifft sich alles, was im Viertel wohnt: Der „Gleimi“ ist nicht nur für Kinder bis 15 Jahre ein echter Abenteuerpark, sondern auch eine Art Sozialkatalysator für die Eltern. Vielleicht nicht gerade der schönste unter den Spielplätzen aber dafür umso stärker frequentiert. Hier findet jeder einen Plauschpartner, während die Kinder sich gekonnt aus dem Staub machen können. Der „Gleimi“ bietet viel Abwechslung: Von Wasserpumpe mit Wasserlauf (an Ersatzklamotten denken!) über Kletterkarrussel für Minis bis zur Kletterwand. Besonders beliebt ist der sicher eingezäunte Fußballplatz, wo Klein und Groß zusammen kicken – Eltern inklusive.

Besonderheiten: Umzäunter Fußballplatz mit Spezialboden, Pumpe mit Wasserlauf, Kletterlandschaft, Seilbahn.
Der nächste Kaffee: Beim Supermarkt-Bäcker um die Ecke.

„Robi“ (Ostertorsteinweg) Robinsöhnchen – der Traditionelle

Prominent im Ostertor und sehr hügelig präsentiert sich der alte „Robi“, der bereits seit mehreren Jahrzehnten Kinder gegenüber vom Theater am Goetheplatz begeistert. Sicher eingezäunt, mit schönem Blick auf die Wallanlagen, dürfen Kinder hier so richtig schön „verlorengehen“. Der alte, ausgediente Traktor begeistert kleine Jungs wie Mädchen. Dienstags bis donnerstags nachmittags sowie montags, mittwochs und freitags vormittags ist der Spielplatz-Fuhrpark für die Öffentlichkeit zugänglich, eine Elterninitiative organisiert Kaffee und manchmal sogar selbstgebackenen Kuchen für den Verkauf.

Besonderheiten: Seilbahn, alter Traktor, Tunnelrutsche.
Der nächste Kaffee: Einige Gehminuten entfernt beim Bäcker am Ostertorsteinweg.

„Brommy“ (Brommyplatz) – der Weitläufige

Viele Gerätschaften hat er nicht zu bieten, der Spielplatz am Brommyplatz. Denn er ist nicht nur für Kids gedacht. Hier dürfen sich auch Menschen ohne Kinder aufhalten, beispielsweise die Boulespieler, denen die Stadtplanung eigens eine Ecke hinter einem Hügel zugewiesen hat. Das verleiht dem „Brommy“ das besondere Flair. Gesäumt von schönen alten Bäumen gibt es hier Grünflächen und Schotterwege und in jedem Fall Platz genug, um alles vom Laufen bis zum Fahrradfahren zu erlernen.

Besonderheiten: Tischtennisplatte, Nestschaukel.
Der nächste Kaffee: Beim Bäcker um die Ecke an der Hamburger Straße.

„Renni“ (Am Hulsberg/Rennstieg) – der Sportliche

Erst ein paar Jahre ist es her, dass der „Renni“ aufgehübscht wurde. Seitdem wird er auch gerne der „Affenspielplatz“ genannt. Warum? Wegen des wunderschönen Holz-Klettergestells mit den Affenfiguren darauf. Klettern und Rutschen können Kinder ab einem Jahr, die große Rutsche erreicht nur, wer die anspruchsvolle Free-Climbing-Wand bezwingt, viele Holz- und Seilelemente laden zum Austesten eigener Balance-Grenzen ein. Minis haben viel Sand zum Umgraben und eine Nestschaukel, der angrenzende Fußballplatz ist umzäunt.

Besonderheiten: Kletterlandschaft für Kinder von ein bis etwa zwölf Jahren, Fußballplatz.
Der nächste Kaffee: Beim Supermarkt-Bäcker am Hulsberg.

Von Su Celensü

Eine Sache noch: Es handelt es sich in diesem Text um subjektive Eindrücke. Ihr habt andere Favoriten? Her damit, nutzt doch einfach die Kommentarfunktion.

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