Fünf Süßigkeiten, fünf Meinungen

Der beste Schokoriegel? Die Favoriten der nordbuzz-Redaktion

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Ein Blick ins (Schoko)Paradies.

Ihr sitzt im Büro, in der Uni oder sonstwo und da ist er wieder: der kleine Hunger. Nein, nicht der nervige Milchreis-Typ aus der Werbung, sondern der allseits bekannte Jieper auf einen kleinen Zucker-Kick. Die Lösung: Ein Schokoriegel – geht schnell, schmeckt gut, passt. Aber welcher Schokoladensnack ist der beste?

Klar, Geschmäcker sind verschieden, dennoch ist bei uns in der Redaktion eine hitzige Diskussion entstanden, welcher Riegel das „Mars“ aller Dinge ist. Wir möchten Euch unsere persönlichen Favoriten nicht vorenthalten: Fünf nordbuzz-Redakteure, fünf Schokoriegel, fünf Meinungen.

Snickers: Der Klassiker

Wenn es um Schokoriegel geht, bin ich der traditionelle Typ – alte Schule und so. Und ja, ich habe experimentiert: Von Wunderbar über Butterfinger bis hin zu den ganz furiosen US-amerikanischen Zucker-Bomben – ich habe sie alle gehabt. Dennoch lande ich immer wieder bei einem Klassiker: dem guten, alten Snickers. Schokolade, Erdnüsse Karamell, weißer Nougat – mehr braucht es einfach nicht! Der Riegel ist bissfest und zart zugleich, die Kombination aus knackigen Nüssen und cremiger Schokolade heute nix Neues, aber dennoch ein Genie-Streich. Dicke Props an Frank Mars, der Snickers erfunden und 1930 auf den Markt geschmissen hat. Heißt: Seit nunmehr 86 Jahren zaubert Snickers den Süßigkeiten-Suchtis ein Grinsen ins Gesicht und eine Wölbung in den Schoko-Bauch. Gut so, danke!

Timo Strömer, Leitender Redakteur


Kinder Bueno rockt – egal, was Foodwatch sagt

So ganz viel mit echter Schokolade hat ein Kinder Bueno natürlich nicht zu tun – aber trotzdem, oder gerade deswegen – ist der Geschmack absolut vom Fach. Ist halt ursprünglich für Kinder gedacht, und die stehen eben nicht so auf Experimente. Macht aber gar nichts. Und wenn der Hungerast droht, bleibt eh keine Zeit mehr für den Blick auf die Zutaten. Da können die Weltverbesserer von Foodwatch sagen, was sie wollen. Außerdem soll das Ding ja auch nicht gesund machen, sondern schmecken. Und das tut es – ganz fantastisch sogar! Weiterer Vorteil: Die Dellen auf dem Riegel verleiten dazu, wenigstens drei Mal abzubeißen und sich nicht alles auf einmal in den Mund zu stopfen. Selbstverständlich gehört ein Kinder Bueno immer und ohne Ausnahme in den Kühlschrank. Aber das gilt natürlich für absolut jedes Schokoladen-Produkt, das irgendwo auf der Welt auf den Markt kommt. Dieser süße, angeschmolzene Babsch, den braucht ja nun wirklich niemand.

Lars Kattner Redakteur


Curly Wurly: Karamel, das nach Freiheit schmeckt

Süßes im Allgemeinen lässt mich eher kalt. Wenn ich mal Lust auf Schokolade habe, genügen mir ein bis zwei Stücke. Ich brauche nicht die ganze Tafel. Dafür inhaliere ich gerne mal eine Tüte Chips - jeder braucht seine Sucht. Nur bei CurlyWurly von Cadbury werde ich dann doch schwach. Denn an dem Karamelkern hängt nicht nur Schokolade, sondern auch Erinnerungen. Mit 14 Jahren durften ich und meine Freundin Eva nach London fliegen. Klar, mussten wir bei einer Freundin meiner Mutter übernachten. Für uns war das damals trotzdem ein großes Erlebnis! Bei unseren Streifzügen durch die Metropole merkten wir schnell, dass uns Landkindern nicht nur einiges an Kunst, Kultur und Mode vorenthalten wurde, sondern auch unglaubliche Süßigkeiten, die wir nie zuvor gesehen hatten. Mit dabei CurlyWurly. Noch heute schmeckt der schmale Riegel für mich nach Freiheit und Abenteuer. Außerdem gehört Karamel zu den besten Dingen, die jemals erfunden wurden!

Anne Beny, Redakteurin


Mr. Tom, der lässige Bruder des Müsliriegels

Der Nachteil des Schokoriegels ist meiner Ansicht nach die Schokolade, denn die schmilzt im Sommer. Darum habe ich mich ein wenig am Thema vorbeigemogelt und mich für die Alternative Mr. Tom entschieden. Der besteht aus von reichlich Karamell überzogenen, gerösteten und leicht gesalzenen Erdnüssen. Somit kommt er sogar für Veganer in Frage, wie Wikipedia verrät. In Süddeutschland hergestellt und bereits 1955 als „Onkel Tom“ auf den Markt gebracht, hat die gelbe Old-School-Optik tatsächlich Substanz. Interessant ist übrigens der Verpackungs-Hinweis: „Kann Spuren von Schalenfrüchten enthalten“. Das Verkostungs-Erlebnis lässt sich ziemlich gut als „Erdnussbutter zum Kauen“ beschreiben. Beim Abbeißen schwingt das Understatement des Riegels im Subtext mit, der im Supermarkt verstärkt von Kennern und Liebhabern angesteuert wird. Die Peanuts für zwischendurch sind der Ideale Begleiter am Badesee und überall dort, wo Hitze droht. Denn nicht nur ist dem Schmelztiegel in der Tasche vorgebeugt, auch wirkt die Abwesenheit von Schokolade fast erfrischend. Mein klarer Favorit für den Sommer ist also „Mr. Tom“, der lässige Bruder des Müsliriegels.

Joschka Schmitt, Redakteur


Unkompliziert abschleppen mit Pick Up

Pick Up heißt fast wie ich, Picker. Das ist eigentlich schon Grund genug für Sympathie. Tatsächlich ist der schlichte Riegel aus Schoko und Keks bei mir auch geschmacklich ganz vorne. Warum der Pick-Up so heißt, weiß ich allerdings nicht. Vielleicht ist es, wie der Name vermuten lässt, der richtige Schokoriegel, um jemanden „abzuschleppen“. Nie versucht, aber eigentlich wäre es nicht ganz unbegründet. Mal angenommen, man ist tatsächlich auf näheren Kontakt aus und beißt zum Beispiel in so eine fatale Karamellbombe wie Mars. Die Folge: Klebrige Schlieren auf dem Gebiss, die man umständlich mit der Zunge ablutschen muss. Unsexy. Auch Nussfragmente zwischen den Zähnen sind einem liebreizenden Lächeln eher abträglich. Ganz anders bei Pick Up: Da bleiben höchstens kurzzeitig ein paar Krümel des Kekses im Mundwinkel zurück. Das ist beim Kennenlernen noch ganz charmant. Pick Up ist für mich also nicht nur der unkomplizierteste Schokoriegel – knackiger Keks, feste Schokolade, fertig – er schmeckt mir auch einfach viel besser als all diese Weichcrème-Karamell-Schoko-Schmiergranaten. Picker isst lieber Pick Up.

Tobias Picker, Redakteur


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