Unsere Favoriten in Bremen und Oldenburg

Schmeckt wie in Italien: Die beste Pizza der Region

+
Die Pizza Rucchetta im Roma.

Es ist ja manchmal gar nicht so einfach, sich in einer Gruppe auf ein Restaurant zu einigen. Mit einer Ausnahme: Pizza geht immer. Aber wo bekommt Ihr die beste der Region? Die Auswahl ist schließlich riesig. Damit es am Tisch kein böses Erwachen gibt, stellen wir Euch unsere persönlichen Favoriten vor: Fünf nordbuzz-Redakteure, fünf Pizzen, fünf Meinungen.

Vera Delizia: Hauchdünn, knusprig, köstlich

Die Pizza Amore im Vera Delizia.

Wer kennt sie nicht, die typisch deutsche Pizza: Massiger wabbeliger Teig, ordentlich Emmentaler und zur Krönung kleine Fettseen oben drauf. Widerlich! Das genaue Gegenteil bekommt Ihr bei Vera Delizia im Bremer Viertel (Vor dem Steintor 40). Der Teig ist hauchdünn, schlägt kleine Blasen und ist lecker knusprig. Statt der üblichen Käseverbrechen kommt hier nur Mozzarella auf die Pizzen. Mein persönlicher Favorit ist die Amore mit Ananas und Feta. Zusammen mit dem frischen Rucola, der hier auf jeder Pizza landet, ist sie unschlagbar. Wenn Ihr kein Fan von Obst auf Pizza seid, könnt Ihr völlig angstfrei auch jede andere Pizza vertilgen. Bei Vera hat mich noch keine enttäuscht. Auf Wunsch könnt Ihr den Belag auch selbst zusammenstellen und sogar echten Büffelmozzarella wählen. Dann einfach nach draußen oder ans Fenster setzen, vom bunten Trubel im Viertel unterhalten lassen und genießen. Tipp: Montags bis freitags zwischen 11 und 16 Uhr kostet eine Pizza der Größe Medio mit drei Zutaten nur 5,90 Euro.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag, 11 bis 24 Uhr; Freitag und Samstag, 11 bis 2 Uhr.

Anne Beny, Redakteurin

Pane Vino: Saftig und reichlich belegt

Die Pizza Salame im Pane Vino.

Wenn ich mich in Oldenburg gegen das Verlangen nach einer Pizza nicht mehr wehren kann (und will), zieht es mich direkt ins Pane Vino (Donnerschweer Straße 175). Denn hier kommt der italienische Klassiker direkt aus einem traditionellen Steinofen - und mit ihm ein Hauch von Bella Italia. Pizzabäcker Bedri sorgt nicht nur für die richtige Temperatur, sondern spielt auch gern den Entertainer, echt sympathisch, dieser Typ! Die Auswahl ist riesig, aber mein Tipp ist ganz klar der Klassiker: die Pizza Salame. Nicht nur richtig schön saftig und reichlich belegt, nein, das Ding schmeckt einfach gut. Für sieben Euro bekommt Ihr ein würziges Stück italienisches Lebensgefühl serviert, das urige Ambiente und die herzliche Bedienung gibt es gratis dazu. Und wenn ihr Glück habt, packt Kellnerin Madame Ach'so noch einen Schwank aus ihrem zweiten Leben als Musikerin aus.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 12 bis 15 Uhr und 18 bis 24 Uhr.

Tobias Picker, Redakteur

Mamma Mia: Aus Erfahrung gut

Die Pizza Prosciutto di Parma e Rucola Parmiggiano Padano im Mamma Mia.

Frisch und würzig - so muss eine Pizza für mich schmecken. Dieses Geschmackserlebnis gibt’s in Oldenburg bei Mamma Mia (Markt 19). Hier versorgt Marco, natürlich waschechter Italiener, seine Gäste seit 29 Jahren mit Pizzen, Pasta und Co. Und diese Erfahrung spiegelt sich auch in den belegten Teig-Leckereien wider. Mit frischen Tomaten, großen Parmesanstreifen und einem Schuss Olivenöl veredelt, schmeckt die Pizza Nr. 107 saftig, fein salzig und schön knusprig. Für mich reicht die kleine Variante für 11,90 Euro völlig. Schon ein stolzer Preis, aber das ist sie auf alle Fälle wert. Dazu könnt Ihr auf der Sonnen-Terrasse den Ausblick auf den Marktplatz genießen. Übrigens: Bisher waren bei meinen Besuchen auch fast immer italienische Landsleute zu Gast. Noch ein Zeichen für super Qualität!
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag, 11.30 bis 24 Uhr; Freitag und Samstag, 11.30 bis 1 Uhr.

Jasmin Martens, Redakteurin

Café di Quarto: So muss eine Quattro Formaggi schmecken

Die Pizza Quattro Formaggi im Café di Quarto.

Der Ruf der besten Pizza weit und breit eilt dem Café di Quarto am Eck im Viertel (Am Dobben 75) lange voraus. Und tatsächlich lässt der Italiener keine Wünsche offen. Auf sage und schreibe 58 Pizzen kommt die Speisekarte, handgezählt. Mein Favorit: Quattro Formaggi, viermal Käse. Und das nicht nur als Referenz an die vier Ecken der Sielwallkreuzung, deren eine das Quarto ausmacht. Schon Frank Lehman aus Sven Regeners „Herr Lehmann“ aß hier. Also zumindest in der Verfilmung von „Neue Vahr Süd“. Dass es sich in der Handlung um einen Jugoslawen handelt, geschenkt. Zurück zur Quattro Formaggi, die im Café di Quarto aus frischen Zutaten nach original italienischem Rezept zubereitet wird. Hauchdünn kommt die Quattro Formaggi daher, im Steinofen knusprig gebacken. Wahlweise sind die Pizzen auch mit Büffelmozzarella und Parmaschinken erhältlich. Ich entscheide mich für die herkömmliche Variante, die standardmäßig mit knackigem Rucola belegt ist und komme bei einem Preis von 10,50 Euro voll auf meine Kosten. Eine italienische Pizza, wie man sie sich besser nicht ausmalen könnte. Inklusive bester Aussicht auf das Treiben der bunten Kreuzung. Profis setzen sich allerdings nicht am Nachmittag ins Fenster, wenn die Sonne frontal auf die Ecke knallt und das Festmahl zur schweißtreibenden Angelegenheit macht.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr; Sonntag, 9 bis 13 Uhr.

Joschka Schmitt, Redakteur

Roma: Die Komposition stimmt

Die Pizza Rucchetta im Roma.

Insider wissen es sicherlich schon lange: Wer in Bremen richtig gut Pizza essen möchte, der begibt sich nach Horn ins Ristorante Roma (Am Herzogenkamp 32 ). Und mit richtig gut meine ich: richtig, richtig gut. Es grenzt fast schon an ein Wunder, wie hauchdünn der Boden einer Pizza sein kann, ohne von der Tomatensoße durchweicht zu werden. Eine Kunst, die nur ganz wenige beherrschen. Da geht einem Pizza-Freak wie mir regelrecht das Herz auf. Im Roma steht auf meinem Speiseplan fast immer die Rucchetta. Ist mit zehn Euro zwar die teuerste aller Varianten, aber dafür stimmt die Komposition aus Parmaschinken, Rucola und Parmesan ganz einfach. Für den letzten Aroma-Kick sorgt die Zubereitung im traditionellen Holzsteinofen. Auf die Familienrezepte der sizilianischen Betreiber könnt Ihr Euch verlassen. Und weil sich das längst herumgesprochen hat, solltet Ihr auf jeden Fall einen Tisch reservieren. Bei gutem Wetter ist das Platzangebot durch die Terrasse zwar größer, aber sicher ist sicher.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 12 bis 23 Uhr.

Lars Kattner, Redakteur

Eine Sache noch: Es handelt es sich in diesem Text um subjektive Eindrücke. Ihr habt andere Favoriten? Her damit, nutzt doch einfach die Kommentarfunktion.

Das könnte Euch auch schmecken:


Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren