Ab ins Wasser

Bremer Badeseen-Guide – Teil 2

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In Bremen gibt es tolle Badeseen, wie zum Beispiel den Mahndorfer See.

Der Ausflug an einen Badesee gehört zum Sommer genau so dazu wie ein leckeres Eis. Denn schwimmen und in der Sonne abhängen macht in der freien Natur einfach Spaß. Wo Ihr dazu in Bremen die Möglichkeit habt, erfahrt Ihr bei nordbuzz. Den ersten Teil unseres Badeseen-Guides findet Ihr übrigens hier.

Achterdieksee

Besonders für Eltern mit Kindern dürfte der Achterdieksee in Oberneuland eine echte Alternative zum Schwimmbad sein. Der große Vorteil ist der abgesperrte und sehr übersichtliche Nichtschwimmer-Bereich. Der Sandstrand ist groß und bietet jede Menge Platz. Über eine Brücke gelangt Ihr an das gegenüberliegende Ufer. Und auch auf den an den Bremer Seen üblichen Service müsst Ihr natürlich nicht verzichten. Spielplatz, Beachvolleyballfeld und ein Kiosk sind vorhanden. Etwas störend ist allerdings die unmittelbar nebenan gelegene Autobahn. Wer auf der Suche nach absoluter Ruhe ist, ist hier fehl am Platz.

nordbuzz-Tipp: Platz genug ist rund um den Achterdieksee auf jeden Fall vorhanden. Warum also nicht die Flunkyball-Utensilien einpacken und eine (oder mehrere) Runden spielen?

Werdersee

Der Klassiker in der Bremer Badesee-Landschaft. Generationen von Bremern und Gäste aus dem Umland haben sich hier schon erfrischt. Der abgetrennte Arm der Weser ist aber auch einfach zu schön. Egal, ob Ihr Euch bei gutem Wetter mit den Massen um den besten Platz streitet oder schon früh morgens ein sportliches Bad nehmen wollt: Der Werdersee besticht zu jeder Tageszeit durch eine ganz spezielle Stimmung.

Einen Kiosk direkt am Strand bei der DLRG-Station gibt es nicht, durch die Nähe zu den Stadtteilen Neustadt und Huckelriede werdet Ihr aber sicher nicht verhungern. Auch ein Spaziergang zum nahegelegenen Hotel „Zum Kuhhirten“ dauert nicht lange, dort gibt es auch einen Biergarten, in dem immer wieder Veranstaltungen stattfinden.

Da es keine Möglichkeit gibt, direkt mit dem Auto an den Sandstrand zu fahren, kommt ihr am besten mit dem Fahrrad. Und wenn Ihr auf das Auto angewiesen seid: Parkplätze findet Ihr entweder am Kuhhirtenweg oder auf der anderen Uferseite in der Neustadt auf Höhe des Rewe-Markts.

nordbuzz-Tipp: Macht einen Spaziergang durch die angrenzenden Parzellengebiete und schaut Euch die teilweise sehr liebevoll gestalteten Gärten an.

Bultensee

Ganz im Osten Bremens gelegen, findet Ihr am Rand von Osterholz-Tenever den Bultensee. Wie viele andere Seen in Bremen auch, ist er durch den Bau der Autobahn entstanden. Entsprechend der Nähe zur A27 müsst Ihr also auch hier mit dem Krach der vorbeifahrenden Autos und Lastwagen rechnen. Ein Klettergerüst, eine Korbschaukel und die Möglichkeit zum Beachen sorgen für Abwechslung vom Schwimmen und dem Sich-in-der-Sonne-Aalen. Neben dem Sandstrand gibt es auch am Ufer neben der DLRG-Station Möglichkeiten in Form von Stegen, um ins Wasser zu steigen.

Stets beliebt: die schwimmende Insel, von der Ihr mit lässigen Moves ins Wasser springen könnt. Leider war das Areal bei unserer Besichtigung nicht sonderlich sauber.

nordbuzz-Tipp: Wenn Ihr vorhabt, die Südroute des Wümme-Radwegs zu fahren, könnt Ihr einen erfrischenden Stopp am Bultensee einplanen. Zwischen Sagehorn und den Ausläufern Oberneulands kommt Ihr daran vorbei.

Mahndorfer See

Ähnlich wie an Achterdiek- und Bultensee ist auch am Mahndorfer See deutlich die Autobahn zu hören. Wer sich daran aber nicht stört, findet im Osten Bremens einen wirklich schönen See. Der Strand ist weitläufig, der Sand sehr schön. Natürlich müsst Ihr auch hier nicht auf die Überwachung durch die DLRG, einen Kiosk und öffentliche Toiletten verzichten. Im See gibt es zudem zwei Inseln, die aus Naturschutzgründen aber nicht betreten werden dürfen. Die Liegewiesen haben einen gepflegten Eindruck gemacht, an Platz mangelt es nicht. Auch, wenn es für Euch vielleicht nicht der am schnellsten zu erreichende See ist, ein Ausflug lohnt sich allemal.

nordbuzz-Tipp: Ihr seid wirklich gute Schwimmer? Dann könnt Ihr das Bundesland Bremen auf dem Wasserweg verlassen. Die Grenze zu Niedersachsen verläuft durch die vom Strand aus gesehene hintere Insel.

Rottkuhle & Grambker Seebad

Ebenfalls natürlichen Ursprungs, allerdings eher wie ein Schwimmbad angelegt, sind die Rottkuhle in Arbergen und das Grambker Seebad.

Für den Badebetrieb an der Rottkuhle zeichnet der Verein Freizeitstätte Arberger Sommerbad verantwortlich. Unter der Woche ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet, an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr. In den Ferien könnt Ihr durchgehend von 10 bis 18 Uhr ein erfrischendes Bad und die vielen Spiel- und Spaßmöglichkeiten rund um den kleinen See in Anspruch nehmen. Der Eintritt kostet 2,50 Euro für Erwachsene, Kinder zahlen einen Euro.

Seit Ende Juni hat auch das Grambker Seebad wieder den Betrieb aufgenommen, nachdem die Anlage eine Badesaison und zwei Winter wegen finanzieller Probleme brach gelegen hatte. „Klein, aber fein“, lautet hier das Motto. Kinder zahlen einen Euro Eintritt, Erwachsene 2,50 Euro, eine Familien-Jahreskarte kostet 40 Euro. In den Ferien hat das Grambker Seebad von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ansonsten je nach Wetterlage.

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