2017: Trendkurse der Bremer Bäder

AquaBootCamp: Dieses Programm verlangt Eurem Körper alles ab

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High Intensity Intervall Training der Bremer Bäder: So bringt Ihr Euren Körper auf Vordermann.

Vielleicht hätte mir der Name schon ein wenig zu denken geben sollen: AquaBootCamp. Andererseits: Ein bisschen im Wasser herumzuhüpfen, das wird ja wohl nicht so anstrengend sein. Dachte ich, bevor ich zum ersten Mal das High Intensity Intervall Training der Bremer Bäder absolviert hatte. Fitness im Wasser ist nur was für die Generation 60plus? Von wegen!

Schnupperkurs im Bewegungsbecken des Bremer Südbads in der Neustadt. Auf dem Programm steht das High Intensity Intervall Training (HIIT), Variante: AquaBootCamp. Hört sich vielversprechend an, also nichts wie rein ins Wasser. Am Beckenrand steht Kursleiterin Gabi. In den kommenden 30 Minuten hat sie hier das Kommando. Sie sagt die Übungen an, motiviert, feuert an – dazu dröhnt basslastige Musik aus den Lautsprechern. „Die Arme nach vorne, immer abwechselnd, schneller, schneller. Und dazu auf der Stelle laufen. Da geht doch noch mehr! Wer nicht mehr kann, macht 'ne Pause. Und denkt dran: Schwitzen kann man auch im Wasser.“ Anstrengend, klar, aber so schlimm wird’s schon nicht werden, denke ich mir und beginne, meine Handkanten entsprechend ihrer Anweisungen durch das Wasser pflügen zu lassen, während ich dabei auf der Stelle sprinte. Exakt sieben Minuten später bin ich eigentlich schon am Ende meiner Kräfte. Sieben Minuten!

Kein Wunder, denn wer die Übungen voll durchzieht, der verlangt seinem Körper einiges ab. Beim HIIT wechseln sich vier Minuten lang Intervalle von je 20 Sekunden bei nahezu maximaler Herzfrequenz mit zehn Sekunden Pause ab. Das schlaucht, führt aber dazu, dass mit dieser gelenkschonenden Trainingsmethode große Effekte erzielt werden. Der Stoffwechsel der Muskelzellen wird erhöht, die Fettverbrennung angekurbelt und der Nachbrenneffekt intensiviert.

Natürlich gebe ich nach diesen sieben Minuten nicht auf, auch wenn „Drill Instructor“ Gabi Trainingselemente in das AquaBootCamp einbaut, die echt fies sind. Aber auch mit hochroter Rübe versuche ich, dem Wasser rechte und linke Haken zu verpassen, während meine Füße nicht den Boden berühren dürfen. „Weiter, noch zehn Sekunden, und nehmt die Schultern mit nach vorne“, brüllt Gabi vom Beckenrand aus. Nach 30 Minuten Power-Training bin ich aber wirklich echt groggy, habe aber ein gutes Gefühl. Und bin um die Erkenntnis reicher, das Workout im Wasser für wirklich jedes Alter bestens geeignet ist.

Gute Vorsätze 2017: Nutzt die Trendkurse der Bremer Bäder

Ihr wollt Euren Körper auch mal so richtig pushen? Auf Eurer Liste der guten Vorsätze für 2017 steht Fitness ganz weit oben? Dann testet die HIIT-Angebote der Bremer Bäder (im Südbad, im OTeBad, im Aquafit). Dabei habt ihr die Wahl zwischen dem AquaBootCamp HIIT, dem AquaCycling HIIT (Training auf dem Aquabike) und dem AquaRunning HIIT (Training im Tiefwasser mit Auftriebsgürtel). Alle Infos zu den Kursen findet Ihr hier.

Die Bremer Bäder haben zudem weitere Trendkurse für 2017 im Angebot. Da wäre zum Beispiel „AquaJump“, ein straffes Trainingsprogramm auf dem Unterwasser-Trampolin für Beine, Po und die gesamte Rumpfmuskulatur (im Vitalbad Vahr). Oder das „Indoor Stand Up Paddling“ - entweder als Fitness- oder als Yoga-Variante, jeweils ohne Paddel, dafür auf dem Brett (OTeBad).

Anmelden für die Kurse könnt Ihr Euch im Bremer Bäder-Shop bei Karstadt sports (3. Etage) in der Sögestraße oder direkt im jeweiligen Bad. Weitere Informationen gibt es zudem auf der Internet-Seite der Bremer Bäder.

Hier geht‘s zur Übersicht aller nordbuzz-Selbstversuche.

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